
Autoindustrie: Rede von „Technologieoffenheit“ sendet laut DIW falsches Signal
Autoindustrie: Rede von „Technologieoffenheit“ sendet laut DIW falsches Signal DIW-Forscher Gornig kritisiert Technologieoffenheit als Blockade neuer Investitionen. Deutschland müsse stattdessen auf Nischen und...
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Ein bedeutender Fortschritt prägt den KI-Sektor: Autoindustrie: Rede von „Technologieoffenheit“ sendet laut DIW falsches Signal DIW-Forscher Gornig kritisiert Technologieoffenheit als Blockade neuer Investitionen. Deutschland müsse stattdessen auf Nischen und Spezialisierung setzen. vorlesen Druckansicht 6 Kommentare lesen Wenn die europäische Autoindustrie künftig weiterhin alles machen will, könnte sie den Anschluss verlieren.
(Bild: Florian Pillau / heise Medien) 07:00 Uhr Lesezeit: 4 Min. Autos Von Florian Pillau mit Material der dpa Anzeige Inhaltsverzeichnis Autoindustrie: Rede von „Technologieoffenheit“ sendet laut DIW falsches Signal „Verbrenner-Aus kommt ohnehin“ Klarheit statt Offenheit Deutlicher Gegensatz zu Forderungen aus Politik und Verbänden Offenhalten oder priorisieren? Martin Gornig, Forschungsdirektor für Industriepolitik am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), hat die in Politik und Industrie verbreitete Forderung nach Technologieoffenheit bei Antrieben scharf kritisiert.
Technische Details
Mit dem bisherigen Ansatz der Technologieoffenheit sei „nichts zu gewinnen“, warnte Gornig. Im Gegenteil: „Technologieoffenheit ist der Niedergang der deutschen Industrie, wenn dadurch in keiner Technologie hinreichend investiert wird. “ Weiterlesen nach der Anzeige Der Begriff Technologieoffenheit sei in Wahrheit eine Chiffre für die „Verhinderung von neuen Technologien und die Sicherheit von Pfründen in den alten Technologien“, erklärte Gornig laut dpa.
Die deutsche Autoindustrie habe wichtige technologische Entwicklungen verschlafen. Statt sich hinter der Allgemeinformel Technologieoffenheit zu verstecken, brauche es eine mutige Politik, die bereit sei, einzelne Zukunftstechnologien zu identifizieren und gezielt zu fördern. „Verbrenner-Aus kommt ohnehin“ Gornig verwies auf den wachsenden Wettbewerbsdruck aus China.
Deutschland und Europa könnten darauf nicht mit Massenproduktion reagieren. „Zu sagen, die Massenproduktion machen wir hier besser, ist Quatsch“, sagt Gornig. Vielmehr müssten die Firmen konsequent auf spezialisierte Technologien und Nischenmärkte setzen.
Batterie und Software müssten „zum neuen deutschen Motor werden“. Das Verbrenner-Aus komme durch den technischen Fortschritt „früher oder später ohnehin“, den Strukturwandel aufzuhalten sei keine gute Lösung.
Dieser Fortschritt sendet wichtige Signale für die Zukunft der Branche, und die Techwelt schaut genau hin.




