
Donald Trump: US-Richterin kippt umstrittenen Steuervergleich mit Finanzministerium
Kritik von Abgeordneten US-Richterin kippt Trumps umstrittenen Steuervergleich mit Finanzministerium Ein Vergleich zwischen dem US-Präsidenten und der Steuerbehörde hat für Kritik gesorgt. Donald Trump sollte weitgehend...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Kritik von Abgeordneten US-Richterin kippt Trumps umstrittenen Steuervergleich mit Finanzministerium Ein Vergleich zwischen dem US-Präsidenten und der Steuerbehörde hat für Kritik gesorgt. Donald Trump sollte weitgehend vor Steuerprüfungen geschützt werden. Nun leitet eine Richterin Schritte gegen beteiligte Juristen ein.
26 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern US-Präsident Donald Trump Foto: Aaron Schwartz / UPI Photo / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Donald Trump und die Staatsanwaltschaft schlossen im vergangenen Mai einen umstrittenen Vergleich. Als Privatperson hatte Trump gegen den Staat geklagt, weil sich ein Mitarbeiter der Bundessteuerbehörde unrechtmäßig Zugang zu Steuerdaten der Familienfirma Trump Organization verschafft haben soll. Das Ende der außergerichtlichen Einigung: Trump und seine Unternehmen werden weitgehend vor Steuerprüfungen geschützt, außerdem soll ein 1,8 Milliarden Dollar schwerer staatlicher Fonds für angebliche Opfer einer politischen Instrumentalisierung der Justiz eingerichtet werden.
Im Gegenzug zog Trump die Klage zurück. Doch eine US-Bundesrichterin hat den Vergleich zwischen Trump und der Steuerbehörde IRS nun gekippt. Richterin Kathleen Williams aus Miami begründet ihre Entscheidung nun damit, dass Trump und die ihm unterstellte Behörde in dem Zivilverfahren keine echten Prozessgegner gewesen seien.
Was Experten sagen
Vielmehr habe der Vergleich lediglich dazu gedient, dem Präsidenten und seinem Umfeld Immunität zu verschaffen und Steuergelder für gesetzlich nicht definierte Ansprüche zu reservieren. Richterin leitet Schritte gegen beteiligte Juristen einWilliams untersagte zudem Trump, seinen erwachsenen Söhnen und seinem Unternehmen, sich in künftigen Gerichtsverfahren auf den Vergleich zu berufen. Damit dürfte auch die Klausel hinfällig sein, die die IRS von weiteren Prüfungen früherer Steuererklärungen Trumps abhalten sollte.
Außerdem leitete Williams disziplinarische Schritte gegen die beteiligten Juristen ein: Sie zeigte einen Anwalt Trumps sowie hochrangige Beamte des Justizministeriums, die den Vergleich unterzeichnet hatten, bei den zuständigen Anwaltskammern zur Prüfung möglicher Verstöße gegen das Standesrecht an. Ein Sprecher von Trumps Anwaltsteam ging nicht direkt auf das Urteil ein, bekräftigte jedoch den Vorwurf, dass Trumps Steuerunterlagen unrechtmäßig an die Öffentlichkeit gelangt seien. Das Justizministerium äußerte sich zunächst nicht.
Trump hatte die IRS im Januar verklagt und der Behörde vorgeworfen, während seiner ersten Amtszeit nicht genug gegen die Weitergabe seiner Steuerdaten getan zu haben.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





