
Autonomes Fahren: Uber und Autobrains erproben selbst fahrende Taxis in München
Autonomes Fahren Uber und Autobrains wollen in München Robotaxis testen Für Mobilitätsanbieter wie Uber birgt das autonome Fahren riesiges Einsparpotenzial bei den Personalkosten. In München will das Unternehmen nun...
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Autonomes Fahren Uber und Autobrains wollen in München Robotaxis testen Für Mobilitätsanbieter wie Uber birgt das autonome Fahren riesiges Einsparpotenzial bei den Personalkosten. In München will das Unternehmen nun selbst fahrende Fahrzeuge testen – zusammen mit einer israelischen KI-Firma. 16 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern RoboTaxi in Zagreb (Symbolbild) Foto: Marko Perkov / Welcher Schein ist für Studierende der Geisteswissenschaften der wichtigste? »Der Taxischein«, heißt es in einem bekannten Witz.
Die Einzelheiten
Schon bald könnte dieser Humor der Neunzigerjahre der Vergangenheit angehören. Nicht, weil Hochschulen meist keine Scheine mehr ausstellen, sondern Creditpunkte vergeben – sondern, weil es für eine Fahrt durch die Stadt künftig wohl bald keinen Fahrer mehr braucht. In München wollen der Fahrdienstevermittler Uber und das israelische KI-Unternehmen Autobrains diese Entwicklung gemeinsam vorantreiben.
Sie starten ein Robotaxi-Programm in München und planen eine Flotte autonomer Fahrzeuge der Stufe 4 in der bayerischen Landeshauptstadt aufzubauen, wie sie auf der Technologiekonferenz GTC in Taipeh ankündigten. Fahrzeuge dieser Stufe agieren autonom in festgelegten Bereichen. Bei Fahrzeugen der Stufe 4 ist keine Fahreraufmerksamkeit mehr nötig.
Das Taxi kommt ohne Fahrer aus und die Passagiere können während der Fahrt schlafen, arbeiten oder Filme ansehen. Damit werden auch Fahrzeuge ohne ein klassisches Cockpit möglich, da kein Mensch eingreifen muss. Das Fahrzeug darf aber nur in einem vorher festgelegten Bereich fahren, zum Beispiel innerhalb des mittleren Rings in München oder auf bestimmten Autobahnabschnitten.
Was Experten sagen
Das Projekt basiert technologisch auf der Rechenplattform des Chipgiganten Nvidia. Soll in Serienfahrzeugen einsetzbar seinIm Zentrum der strategischen Partnerschaft steht ein grundlegender Paradigmenwechsel für die kommerzielle autonome Mobilität: der Verzicht auf maßgeschneiderte Spezialfahrzeuge. Bisherige Robotaxi-Dienste, wie etwa die Google-Tochter Waymo, setzen auf hochgradig individualisierte Fahrzeugflotten mit komplexen Sensoraufbauten auf dem Dach.
Das neue Programm in München soll sich dagegen unkompliziert in bestehende Serienfahrzeuge verschiedenster Automobilhersteller wie Audi, BMW, Mercedes oder Volkswagen integrieren lassen. Für die Autobranche soll sich damit die Möglichkeit eröffnen, eigene Fahrzeugplattformen ohne immensen Entwicklungsaufwand in ein autonomes Fahrdienst-Netzwerk einzubringen. Technologisches Herzstück des Projekts ist die sogenannte »Agentic A« von Autobrains.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Ende-zu-Ende-KI-Modellen, die die gesamte Fahraufgabe als ein einziges großes System verarbeiten, zerlegt der Ansatz von Autobrains den Fahrvorgang in spezialisierte, eigenständige Software-Agenten.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





