
Badeunfall in Unterfranken: Schwestern ertrinken in See – Eltern ohne Strafe verurteilt
Urteil zu Badeunfall in Unterfranken Kinder ertrinken in See – Eltern ohne Strafe schuldig gesprochen Keine Schwimmflügel, niemand, der aufpasste: Zwei Schwestern starben im vergangenen Sommer nach einem Badeunfall in...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Urteil zu Badeunfall in Unterfranken Kinder ertrinken in See – Eltern ohne Strafe schuldig gesprochen Keine Schwimmflügel, niemand, der aufpasste: Zwei Schwestern starben im vergangenen Sommer nach einem Badeunfall in einem bayerischen See. Ihre Eltern wurden nun verurteilt, aber nicht bestraft. 52 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Tafel am Eingang des Gerichtsgebäudes in Schweinfurt Foto: Daniel Karmann / dpa Gut zehn Monate nach dem tödlichen Badeunfall von zwei sechs und sieben Jahre alten Schwestern in Unterfranken hat das Amtsgericht Schweinfurt die Eltern wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Es sah jedoch von einer Strafe ab, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.
Die Einzelheiten
Aus Sicht des Gerichts sind die 33 Jahre alte Mutter und der 39 Jahre alte Vater vom Tod ihrer Kinder schon so schwer getroffen, dass das Verhängen einer Strafe verfehlt wäre. Eine Verurteilung wegen Verletzung der Fürsorgepflicht – wie von der Staatsanwaltschaft gefordert – erfolgte nicht. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.
Die Obduktion der Mädchen hatte nach dem Unfall am 14. August 2025 ergeben, dass sie ertrunken waren. Die Kinder sollen laut Anklage mindestens zehn Minuten unter Wasser gewesen sein.
Mehr zum Thema Badeunfall in Unterfranken: Polizei ermittelt nach Badeunfall von Schwestern gegen Eltern Schwimmen und Baden in natürlichen Gewässern: Diese Risiken lauern in Seen, Flüssen und im Meer Von Niklas Marienhagen und Alina Schadwinkel Keine SchwimmhilfenDie Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Eltern mindestens 15 Minuten lang nicht auf die beiden Schwestern aufgepasst hatten, die nicht schwimmen konnten. »Beide Kinder trugen auch keine Schwimmflügel oder ähnliche Schwimmhilfen, um zu verhindern, dass sie im Wasser untergehen«, hieß es in der Anklage. Die Anklagebehörde hatte wie auch die Verteidigung in ihrem Plädoyer beantragt, von einer Strafe abzusehen.
Was Experten sagen
Ein Badegast hatte die leblose Siebenjährige im Wasser treibend entdeckt, etwa 15 Meter vom Ufer entfernt. »Das Mädchen lag mit dem Kopf nach unten im See und bewegte sich nicht«, so die Anklage. Kurz darauf fand ein weiterer Helfer auch das zweite Mädchen unter der Wasseroberfläche.
Beide Kinder wurden reanimiert und in Kliniken gebracht. Einen Tag später starb die Siebenjährige, der Tod ihrer Schwester wurde tags darauf gemeldet.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




