
Bahn-Konkurrent Italo: Mehr Zug im Fernverkehr
Bahn-Konkurrent Italo : Mehr Zug im Fernverkehr Ein Kommentar von Thiemo Heeg 18.07.2026, 14:09Lesezeit: 3 Min. Ein Hochgeschwindigkeitszug von ItalodpaDie Bundesnetzagentur fördert den Wettbewerb im deutschen...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Bahn-Konkurrent Italo : Mehr Zug im Fernverkehr Ein Kommentar von Thiemo Heeg 18. 2026, 14:09Lesezeit: 3 Min. Ein Hochgeschwindigkeitszug von ItalodpaDie Bundesnetzagentur fördert den Wettbewerb im deutschen Bahnverkehr.
Das ist keine Garantie für mehr Qualität auf der Schiene, erhöht aber die Chance darauf. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App War der Eisenbahnverkehr in Deutschland schon jemals so schlecht wie heute? Viele Bahnkunden dürften auf diese Frage nur noch mit einem bitteren Lächeln reagieren.
Die Einzelheiten
Das ist ein trauriges Zeugnis nicht nur für die Deutsche Bahn, sondern auch für die mit großen Hoffnungen gestartete Bahnreform. Das Resümee der schwerwiegenden Strukturänderungen von 1994 fällt zwiespältig aus. Ja, der einstige Staatsmonopolist auf der Schiene hat Konkurrenz bekommen, besonders im Güterverkehr.
Dort ist der Marktanteil der Deutschen Bahn (DB) um zwei Drittel gesunken. Doch auch im Personennahverkehr ist die DB längst nicht mehr allein unterwegs. Ganz anders im Fernverkehr: Hier dominieren weiterhin die ICE- und Intercity-Züge der Deutschen Bahn mit einem Marktanteil von fast 95 Prozent.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Immer wieder haben andere versucht, von diesem Geschäft etwas für sich abzuknapsen. Doch Namen wie Interconnex, HKX oder Locomore sind als Angreifer ohne Fortune in die Eisenbahngeschichte eingegangen.
Was Experten sagen
Nun aber könnte das weiß-rote Einerlei auf deutschen Schienen sich in wenigen Jahren zu einem bunten Bild entwickeln. Kräftige Konkurrenz für den StaatskonzernZum einen plant Flix, sein Kontingent durch hohe Investitionen in neue Züge kräftig auszubauen. Zum anderen ist der private italienische Betreiber Italo drauf und dran, auch in Deutschland Fuß zu fassen.
Zu Hause macht das Unternehmen mit seinen roten Zügen der staatlichen Ferrovie dello Stato seit mehr als einem Jahrzehnt erfolgreich Konkurrenz. Italo kommt inzwischen auf 30 bis 35 Prozent Marktanteil in Italien. Das breite Zugangebot südlich des Brenners stößt allenthalben auf Lob, Bahnpassagiere profitieren von gesunkenen Ticketpreisen.
Hier kommt nun die deutsche Bundesnetzagentur ins Spiel. Die unter anderem für die Schiene zuständige Regulierungsbehörde verabschiedete am Freitag eine Entscheidung mit voraussichtlich weitreichenden Folgen. Im Kern wird die für das Netz zuständige DB Infrago verpflichtet, auf besonders attraktiven Zugrennstrecken dem Marktführer DB Fernverkehr im Konfliktfall nicht mehr als 60 bis 75 Prozent der zur Verfügung stehenden Schienenkapazitäten zuzuweisen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




