
baut 550 Stellen ab - auch traditionsreiche Sendungen werden gestrichen
Britischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk baut 550 Stellen ab In Großbritannien steht der öffentliche Rundfunk unter Spardruck. Der neue -Chef, Ex-Google-Manager Matt Brittin, kündigt nun einen Stellenabbau an. Auch...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Britischer öffentlich-rechtlicher Rundfunk baut 550 Stellen ab In Großbritannien steht der öffentliche Rundfunk unter Spardruck. Der neue -Chef, Ex-Google-Manager Matt Brittin, kündigt nun einen Stellenabbau an. Auch traditionsreiche Sendungen werden gestrichen.
33 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern -Sendegebäude: Beitragsmodell wird infrage gestellt Foto: Jack Taylor / Der britische Rundfunksender streicht im Rahmen seines Sparprogramms bis März 2027 rund 550 Stellen.
Die Einzelheiten
Wie aus einem Schreiben des neuen Generaldirektors Matt Brittin an die Belegschaft hervorgeht, wird es dabei auch Entlassungen geben. Auch Sendungen werden eingestellt, etwa bei den Programmen für Schottland, Wales und Nordirland. Unter den Sendungen, deren Einstellung angekündigt wurde, ist das Radioprogramm »The World Tonight«, das seit 1970 auf Radio 4 ausgestrahlt wird.
Darin werden in ausgeruhter Form Hintergründe zu aktuellen Nachrichten geliefert, mit einem Schwerpunkt auf Auslandsthemen. Der langjährige Moderator der Sendung, Robin Lustig, warnte: »In einer Zeit vorschneller Urteile und weitverbreiteter Desinformation« seien solche Sendungen mehr denn je wichtig: »Ich hoffe, die wird ihre Entscheidung nicht bereuen«, so Lustig im »Guardian« . Mit dem Stellenabbau will die den Angaben zufolge bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahrs 160 Millionen Pfund (185 Millionen Euro) einsparen.
Dies erfordere »schwierige Entscheidungen«, schrieb der ehemalige Google-Manager Brittin, der seit Mai -Chef ist. Die Einsparungen beträfen »alle Bereiche«. Bild vergrößern -Manager Brittin: Sparziel 500 Millionen Pfund Foto: Chris J Ratcliffe / Der Stellenabbau, der teils freiwillig erfolgen soll, ist Teil eines größeren Sparprogramms, in dessen Verlauf insgesamt bis zu 2000 Jobs gestrichen werden sollen – fast zehn Prozent der Belegschaft.
Was Experten sagen
Ziel ist es, in den kommenden drei Jahren die Ausgaben um 500 Millionen Pfund (578 Millionen Euro) zu senken. Bisher liegen die jährlichen Betriebskosten bei fünf Milliarden Pfund. Mehr zum Thema Sender in der Krise: will vorwiegend bei Nachrichten sparen Krise beim britischen Rundfunk: streicht offenbar 2000 Stellen Bei den Einsparungen orientiere man sich daran, die Programme mit der höchsten Relevanz und Wirkung zu erhalten, Doppelstrukturen abzubauen und Entscheidungsprozesse zu beschleunigen.
Daher werde auch die Zahl der Führungskräfte um zehn Prozent verringert. Die Schwierigkeiten der , die wie die gesamte Medienlandschaft mit Herausforderungen wie geänderten Nutzergewohnheiten und künstliche Intelligenz konfrontiert ist, hatte sich zuletzt durch einen Rückgang der Einnahmen aus der Rundfunkgebühr verschärft.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





