
Behandlung von Ebola-Patienten in Deutschland: »Besonders sensibel ist das Ausziehen des Anzugs«
Behandlung von Ebola-Patienten in Deutschland »Besonders sensibel ist das Ausziehen des Anzugs« Schleusen, Filter, Schutzanzug: In deutschen Spezialkliniken gelten für schwere Krankheiten wie Ebola höchste...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Behandlung von Ebola-Patienten in Deutschland »Besonders sensibel ist das Ausziehen des Anzugs« Schleusen, Filter, Schutzanzug: In deutschen Spezialkliniken gelten für schwere Krankheiten wie Ebola höchste Sicherheitsstufen. Ein Chefarzt erklärt, wie Sonderisolierstationen funktionieren. Ein Interview von Alina Schadwinkel 20.
39 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Quarantäneteam in Leipzig: Üben für den Ernstfall Foto: Alexander Weingarten Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen.
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War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten SPIEGEL: Herr Lübbert, ein mit dem Ebola-Virus infizierter US-Amerikaner ist zur Behandlung in die Berliner Charité gebracht worden.
Er hat sich bei dem Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo angesteckt. Neben der Charité gehört auch Ihre Klinik in Leipzig zu den sieben in Deutschland, die solche Fälle behandeln könnte – warum? Lübbert: Wir sind Teil des bundesweiten Netzwerkes STAKOB , des Ständigen Arbeitskreises der Kompetenz- und Behandlungszentren für Krankheiten durch hochpathogene Erreger.
Was Experten sagen
Wir verfügen über eine eigene Sonderisolierstation, die notwendige Schutztechnik und ein eingespieltes, speziell geschultes Team. SPIEGEL: Wie muss man sich solch eine Station vorstellen? Lübbert: Die Zentren sind nicht identisch, aber alle müssen dieselben, in den Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA 250 /252 ) festgelegten Grundregeln einhalten.
Zur Person Bild vergrößern Foto: Uniklinikum Leipzig Christoph Lübbert, 55, ist Chefarzt der Klinik für Infektiologie und Tropenmedizin am Klinikum St. Lübbert: Jede Sonderisolierstation muss ein baulich klar abgetrennter Bereich mit eigenen Zugangswegen sein, mit Schleusen und druckgestufter Raumlufttechnik. Im Behandlungszimmer herrscht Unterdruck, die Zu- und Abluft wird über HEPA-Filter gereinigt.
Das sind sehr feinporige Luftfilter, die Schwebstoffe wie Schimmelsporen, Bakterien und teilweise Viren aus der Luft entfernen. Abwässer und infektiöse Abfälle – inklusive Schutzanzüge – werden dekontaminiert, bevor wir sie entsorgen. Dazu kommen strenge organisatorische Vorgaben: Zugang nur für geschultes Personal, eine Gefährdungsbeurteilung, klare Arbeits- und Notfallanweisungen sowie definierte persönliche Schutzausrüstung.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




