
Berichterstattung zur WM: Kommentator mit Kultstatus
Berichterstattung zur WM : Kommentator mit Kultstatus Von Stephan Löwenstein 29.06.2026, 14:56Lesezeit: 2 Min. Christian Streich 2025 beim Internationalen Trainerkongress in LeipzigdpaSeine Karriere als Profifußballer...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Berichterstattung zur WM : Kommentator mit Kultstatus Von Stephan Löwenstein 29. 2026, 14:56Lesezeit: 2 Min. Christian Streich 2025 beim Internationalen Trainerkongress in LeipzigdpaSeine Karriere als Profifußballer war eher unauffällig.
Als Kommentator dreht Christian Streich jetzt richtig auf – und das nicht nur mundartlich. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Also sprach Christian Streich in seiner kehligen Mundart über den deutschen Nationalstürmer Leroy Sané: „Wenn er die Läufe macht, muss er spielen. Wenn er sie nicht macht, wenn Musiala sie nicht macht, wenn Wirtz sie nicht macht, dürfen sie nicht spielen.
Die Einzelheiten
“ Viel ist in den vergangenen beiden Wochen der Fußball-Weltmeisterschaft über die Aufstellung der deutschen Mannschaft gesprochen worden. Oft wurde dabei darauf hingewiesen, nicht zuletzt durch den Bundestrainer, dass die Offensivspieler eben auch Aufgaben in der Verteidigung haben. Aber kaum einer vermochte das und die anderen Fragen, die die Fußballnation umtreiben, so prägnant und zugleich leidenschaftlich auf den Punkt zu bringen wie Streich.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Der Südbadener hat nach einer unauffälligen Karriere als Profifußballer einen ungewöhnlich dauerhaften Erfolg als Jugend- und dann Profitrainer bei einem einzigen Verein erreicht, dem seiner Heimat nahen SC Freiburg. Nach zwölf Jahren als Cheftrainer, in denen er sogar einen Abstieg verantworten durfte, ohne entlassen zu werden, um sogleich wieder in die Erste Bundesliga aufzusteigen, hat Streich vor zwei Jahren die Fußballbühne verlassen.
Zur WM betrat er sie nun als Kommentator wieder, das ZDF engagierte ihn für seine Plauderrunde. Das Kumpelhafte geht ihm wohltuend abDer Sender setzte dabei zweifellos auf Streichs Kultstatus beim Publikum. Den hat Streich nicht nur durch seine mit Erfolgen beglaubigte fachliche Kompetenz erlangt, sondern auch schon als Trainer durch eigenwillige Aussagen und Formulierungen nicht nur über den Fußball im engeren Sinne.
Die Neigung zum gelegentlichen Raunen, etwa über die Macht der Finanzen, hat er auch als Kommentator nicht abgelegt. Aber insgesamt ist er eine Bereicherung auf dem Bildschirm, auch weil ihm (wie übrigens auch den meisten weiblichen Teilnehmern) das Kumpelhafte abgeht, dem die Ehemaligen sonst allzu leicht erliegen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





