
Berlin: Für Schauspiel gefesselte Kinder auf schiitischer Demonstration
Bei 40 Grad Schiitische Demonstration mit gefesselten Kindern in Berlin sorgt für heftige Kritik Die Kinder liefen verkleidet und aneinandergebunden durch die Hitze: Die Polizei hat eine Aufführung bei einer...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Bei 40 Grad Schiitische Demonstration mit gefesselten Kindern in Berlin sorgt für heftige Kritik Die Kinder liefen verkleidet und aneinandergebunden durch die Hitze: Die Polizei hat eine Aufführung bei einer schiitischen Demonstration in Berlin gestoppt. Nun gibt es schwere Vorwürfe gegen die Veranstalter. 46 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Kinder bei der Prozession in Berlin: Die Polizei untersagte den Auftritt Foto: Michael Kuenne / ZUMA Press / Alamy / All mauritius images Eine schiitische Demonstration in Berlin hat am Wochenende für Aufregung gesorgt. Der Grund: Bei einer Aufführung waren Kinder beteiligt.
Die Einzelheiten
Nach Angaben der Polizei wurden sie in eine szenische Darstellung der historischen Verschleppung von Frauen und Kindern eingebunden. Die Kinder seien dabei zusammengebunden in einer Prozession gelaufen – und das bei Temperaturen von bis zu 40 Grad. Die Polizei untersagte die Aufführung nach eigenen Angaben unverzüglich.
Die Versammlungsleiterin habe dann dafür gesorgt, dass das Theaterstück beendet wurde. »Die Kinder verließen aufgrund der Hitze den Aufzug selbstständig nach einigen Metern«, teilte die Polizei mit. Jüdisches Forum bezeichnet Demo als islamistischDas Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) veröffentlichte am Samstag einen Zusammenschnitt, der Videos und Bilder der Demonstration zeigen soll.
Darin sind mindestens drei Kinder in langer, grüner Kleidung zu sehen mit Seilen zwischen sich. Sie folgen einem Mann, der gelb gekleidet ist. Auch unabhängige Fotografen hielten die Szene fest.
Was Experten sagen
Die Versammlung war mit dem Titel »Aschura-Marsch« für Solidarität gegenüber allen unterdrückten Menschen weltweit angekündigt. Aschura gilt als Trauerfest im schiitischen Islam. Gläubige erinnern dabei an den Märtyrertod des von ihnen verehrten Imams Hussein, ein Enkel des Propheten Mohammed.
Während Aschura nehmen Pilger an Trauerprozessionen teil. Für einen Großteil der Schiiten hat das Fest einen rein gesellschaftlichen Charakter und ist Anlass für Treffen mit Familie und Freunden. Einige Schiiten geißeln sich zu Aschura aber auch selbst, um an die Leiden Husseins zu erinnern.
Das JFDA bezeichnete die Demo als islamistisch. Teilnehmer hätten sich zu Ikonen des islamischen Terrorismus bekannt, heißt es. Das Fest werde seit Jahrzehnten von der iranischen Führung politisch instrumentalisiert.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





