
Berlin-Hamburg: Bahnstrecke fast fertig, aber ICE langsamer als vorher
Deutsche Bahn Züge zwischen Berlin und Hamburg fahren bald wieder – aber langsamer als geplant Die Generalsanierung der Bahnstrecke Berlin-Hamburg steht vor dem Abschluss. ICE-Fahrten werden auf den neuen Gleisen jedoch...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Deutsche Bahn Züge zwischen Berlin und Hamburg fahren bald wieder – aber langsamer als geplant Die Generalsanierung der Bahnstrecke Berlin-Hamburg steht vor dem Abschluss. ICE-Fahrten werden auf den neuen Gleisen jedoch länger dauern als früher, jetzt kommen noch einige Minuten obendrauf. 41 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern ICE zwischen Berlin und Hamburg: Fahrgäste sollen sich vor der Fahrt über ihre Reise informieren Foto: Jens Büttner / dpa Die Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin ist nach monatelanger Sanierung bald wieder durchgehend befahrbar – Fernzüge werden in den ersten zwei Wochen nach der Wiedereröffnung am 14. Juni aber langsamer fahren als geplant.
Die Einzelheiten
Als Grund teilte die Deutsche Bahn mit, in dieser Zeit müsse sie noch die neue Signal- und Stellwerkstechnik abnehmen und die Belastung mit Testfahrten überprüfen. Abschnittsweise müsse dafür die Geschwindigkeit gesenkt werden. Die Infrastruktursparte der Bahn erklärte, sie passe in Abstimmung mit den Zugbetreibern die Fahrpläne vorsorglich bis 30.
Juni »im Minutenbereich« an. Zunächst hatte der »Tagesspiegel« berichtet, dass die ICEs auf der sanierten Strecke knapp zwei Stunden benötigen dürften – fünf bis zehn Minuten länger als laut Fahrplan vorgesehen. Die planmäßige Fahrzeit zwischen beiden Metropolen wird ohnehin länger als vor der Sanierung: Statt 105 Minuten sollen die Züge mindestens 107 Minuten unterwegs sein – ursprünglich geplant war die Strecke für 90 Minuten, allerdings auch für erheblich weniger dichten Verkehr als heute.
Zu wenige PrüferLaut dem »Tagesspiegel«-Bericht hapert es an ausgebildeten Prüfern für die verwendete Leittechnik. Demnach könnten zwei modernisierte Zentralen, an denen mehrere Stellwerke hängen, noch nicht in Betrieb genommen werden. Daher müsse die Bahn auf den betroffenen Abschnitten auf ein altes Leit- und Sicherungssystem zurückgreifen, mit dem die Züge aber höchstens 160 statt 230 Kilometer pro Stunde fahren dürfen.
Was Experten sagen
Pikant ist, dass die Bahn bewusst auf noch modernere Technik verzichtet hatte, um Probleme zu vermeiden. Deshalb wählte sie auf Teilen der Strecke die sogenannte Linienzugbeeinflussung, die eigentlich nicht mehr neu verbaut werden sollte, statt des europäischen Standards ETCS. Die erste große Generalsanierung auf der Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim wurde auch genutzt, um dieses digitale System zu installieren, was jedoch erst mehr als ein Jahr nach Öffnung der Strecke funktionierte.
Nach dem Konzept der Generalsanierung sperrt die Bahn nacheinander mehrere Hauptstrecken monatelang, um Gleise, Weichen, Bahnhöfe und Leittechnik zu erneuern – dies soll ständige Störungen wegen nötiger Reparaturen im laufenden Betrieb vermeiden. Die Strecke Hamburg-Berlin wurde am 1.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





