
Berlin-Hamburg: ICE stoppt wegen aggressiven Passagiers
Betrunken und ohne Ticket ICE stoppt wegen aggressivem Passagier Bei der Ticketkontrolle stieß er das Bahnpersonal einfach weg: Die Polizei hat einen betrunkenen und aggressiven Schwarzfahrer in Ludwigslust aus einem...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Betrunken und ohne Ticket ICE stoppt wegen aggressivem Passagier Bei der Ticketkontrolle stieß er das Bahnpersonal einfach weg: Die Polizei hat einen betrunkenen und aggressiven Schwarzfahrer in Ludwigslust aus einem ICE geworfen. Sein Ziel erreichte er trotzdem. 07 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Der ICE musste an einem Bahnhof zwischenhalten (Symbolfoto) Foto: Arnulf Hettrich / IMAGO Die Bahn hat einen ICE von Berlin nach Hamburg gestoppt. Grund dafür war ein betrunkener, aggressiver Passagier ohne Fahrschein.
Die Einzelheiten
Der Mann war schon kurz nach dem Start des Zuges am Montagabend in Berlin aufgefallen, weil er ohne gültiges Ticket unterwegs war. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa und beruft sich auf Angaben der Bundespolizei. Demnach sei der Mann auch nicht bereit gewesen, das Ticket nachzuzahlen.
Später habe ein Bahnmitarbeiter erneut versucht, die Zahlungsforderung durchzusetzen, und der Mann habe äußerst ungehalten, aggressiv und beleidigend reagiert. Den Kontrolleur und einen weiteren Bahnmitarbeiter soll er unter anderem mit der flachen Hand weggestoßen haben. Daraufhin stoppte der ICE 2900 am Bahnhof Ludwigslust und die Polizei rückte an.
Die Beamten übergaben den Mann demnach der zuständigen Bundespolizei. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 2,75 Promille. Später habe der 36-Jährige seine Fahrt fortsetzen können – allerdings im Regionalverkehr.
Was Experten sagen
Der Mann hatte ein Deutschlandticket, teilt die Bundespolizei mit. »Genug ist genug«: Lesen Sie hier, wie Bahn-Chefin das Alkoholverbot für alle deutschen Bahnhöfe begründet. Mehr zum Thema Faustschläge im Regionalzug: Zugbegleiter bei Ticketkontrolle tödlich verletzt – Verdächtiger wegen Mordes angeklagt 1 Min Zur Merkliste hinzufügen 1 Min Zur Merkliste hinzufügen Sicherheitsdebatte nach Angriff in der Bahn: Ein Schaffner, getötet mit bloßen Fäusten – hat Politik ein Mittel gegen solche Gewalt?
Von Özge Inan 4 Min Zur Merkliste hinzufügen 4 Min Zur Merkliste hinzufügen Angriff in Niederbayern: Mann verletzt mehrere Passagiere in ICE 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen Die Zahl der Übergriffe auf Bahnmitarbeiterinnen und -mitarbeiter nimmt seit Jahren zu. Zuletzt fiel vergangene Woche ein Mitarbeiter der DB-Sicherheit bei Karlsruhe aus einem 120 Kilometer pro Stunde schnell fahrenden Regionalzug und wurde schwer verletzt – mutmaßlich nach einer Attacke durch einen Fahrgast. Mehr dazu lesen Sie hier.
Nach Angaben der Bundesregierung registrierte die Bundespolizei im vergangenen Jahr rund 2690 Angriffe auf Beschäftigte der Deutschen Bahn. Das sind etwa elf Prozent mehr als im Jahr zuvor. Lesen Sie auch: Seit Jahren werde die Stimmung in der Bahn aggressiver, sagt Zugchef René Bäselt.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




