
Berlin: Kai Wegner mit eigenem Truck beim CSD in Berlin
Pride-Parade im Juli Berlins Bürgermeister Wegner nimmt mit eigenem Truck am CSD teil Im vergangenen Jahr hatte sich die CDU auf vielen Pride-Paraden rar gemacht. Dieses Jahr nimmt Berlins Regierender Bürgermeister Kai...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Pride-Parade im Juli Berlins Bürgermeister Wegner nimmt mit eigenem Truck am CSD teil Im vergangenen Jahr hatte sich die CDU auf vielen Pride-Paraden rar gemacht. Dieses Jahr nimmt Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner prominent am CSD der Hauptstadt teil – mit eigens designtem Vehikel. 20 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) beim CSD 2025 Foto: Bernd von Jutrczenka / dpa Trucks und Stände von Grünen, Linken und der SPD findet man routiniert auf vielen Veranstaltungen rund um den Christopher Street Day (CSD), die der CDU hingegen seltener. In Berlin, Ausrichter einer der größten CSD-Paraden Deutschlands, ist hingegen Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner in der Vergangenheit bereits zu Gast gewesen.
Die Einzelheiten
Dieses Jahr, kurz vor den Wahlen im Herbst, will Wegner noch mal einen drauflegen – und erstmals mit einem eigenen Truck teilnehmen. Das Land Berlin meldete über die Marketinggesellschaft »Berlin Partner« einen Wagen für die Demonstration mit Hunderttausenden Teilnehmern und Zuschauern am 25. Juli an, wie Senatssprecherin Christine Richter auf Anfrage mitteilte.
Zuerst hatte die »Bild«-Zeitung berichtet. Geplant ist ein doppelstöckiger Truck mit dem Motto »Regenbogenhauptstadt Berlin«, der in den Farben der Regenbogenflagge gehalten, mit dem Berliner Bären versehen und mit zwei LED-Wänden ausgestattet ist. Mehr zum Thema Parlamentarischer Anlass: Die Regenbogenflagge weht über dem Reichstagsgebäude Gleichstellungspolitik der Merz-Regierung: Der Kanzler findet keine Zeit für die Queerbeauftragte seiner Regierung Von Hannah Pilarczyk Bilanz 2025: Neonazi-Jugendgruppen gehen strategisch gegen Christopher Street Days vor »Auf dem Wagen werden Vertreter verschiedener Initiativen, Institutionen und des Regenbogen-Netzwerks der Berliner Verwaltung mitfahren«, sagte Senatssprecherin Richter.
Dabei seien auch Wegner und weitere Mitglieder des Senats. »Gemeinsam mit Berlin Partner setzt das Land Berlin damit ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Gleichstellung, Antidiskriminierung und queere Sicherheit«, sagte Richter. Die Teilnahme am CSD sei Teil einer Kampagne im Rahmen des Berliner »Pride Month«.
Was Experten sagen
Die Kosten für die Kampagne bezifferte Richter auf 375. 000 Euro in Geld und Sachleistungen. »Für die Umsetzung der Informationsmaßnahmen und die Realisierung des Berlin-Wagens stellt die Senatskanzlei rund 140.
000 Euro (netto) bereit«, hieß es. »Ergänzend unterstützt die Partner für Berlin Holding Gesellschaft für Hauptstadt-Marketing mbH das Vorhaben mit Sachleistungen im Wert von rund 235. « Die CSD-Veranstalter erheben nach eigenen Angaben pro Truck eine Teilnahmegebühr in Höhe von 6250 Euro.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





