
Bittere Konkurrenz: Campari wehrt sich gegen Aperol-Nachahmer
Bittere Konkurrenz : Campari wehrt sich gegen Aperol-Nachahmer 16.07.2026, 05:05Lesezeit: 3 Min. Das Dolce-Vita-Getränk ist beliebt.dpaWie jeden Sommer steht der Italo-Drink mit seinem leuchtenden Orange wieder überall...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Bittere Konkurrenz : Campari wehrt sich gegen Aperol-Nachahmer 16. 2026, 05:05Lesezeit: 3 Min. Das Dolce-Vita-Getränk ist beliebt.
dpaWie jeden Sommer steht der Italo-Drink mit seinem leuchtenden Orange wieder überall auf den Tischen. Allerdings ist in den Gläsern nicht immer das Original. Jetzt geht der Mutterkonzern dagegen vor.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Auf ihre Nationalfarben sind die Italiener stolz: Die grün-weiß-rote Trikolore ist im täglichen Leben von früh bis spät omnipräsent. Längst gehört zwischen Südtirol und Sizilien allerdings eine weitere Farbe hinzu, insbesondere am späteren Nachmittag, wenn die Stunde des Aperitivo beginnt: ein leuchtendes Orange. Dann stehen überall die Gläser mit Aperol Spritz auf den Tischen, bei Italienern ebenso wie bei Touristen.
Das Dolce-Vita-Getränk ist in seiner Heimat seit vielen Jahren die klare Nummer eins, auch wenn zu Beginn jeden Sommers ein neuer Trendcocktail ausgerufen wird: Hugo, Pomello, Select und andere kommen längst nicht an die Beliebtheit von Aperol heran. Und ganz offensichtlich verdienen viele gut damit. In Touristenhochburgen wie Rom, Florenz oder Venedig werden fürs Glas inzwischen bis zu 16 Euro verlangt.
Manchen ist die Mischung für einen Bitterlikör zu süß und zu klebrig. Am Erfolg ändert das nichts. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen „Treueprogramm“ für Bar-BesitzerNur, dass vielerorts nicht mehr das Original ausgeschenkt wird. Das hat den Campari-Konzern auf den Plan gerufen, zu dem die Marke gehört. „Wir beobachten, dass Bars und Restaurants orangefarbene Getränke servieren, oft vom Fass, die nicht unbedingt mit Aperol hergestellt werden“, klagt der Geschäftsführer der Aperitif-Sparte, Andrea Neri.
Deshalb hat der Konzern auf dem besonders umkämpften Heimatmarkt nun erstmals ein „Treueprogramm“ für seinen wichtigsten Umsatzbringer (weltweit: 785 Millionen Euro) gestartet. Nach dem Start in Padua, wo Aperol 1919 von den Brüdern Luigi und Silvio Barbieri erfunden wurde, nehmen mehr als 2. 000 Gaststätten an den Programm „Aperol Spritz: L'originale“ teil.
Die Wirte verbürgen sich, dass in ihrem Aperol Spritz (drei Teile Prosecco, zwei Teile Aperol, ein Teil Sodawasser, dazu Eis und Orangenscheibe) tatsächlich Aperol verwendet wird. Im Gegenzug gibt es Werbematerial, Schulungen für Barkeeper und ein Zertifikat für die Eingangstür. Die genaue Rezeptur aus Bitterorangen und Kräutern bleibt geheim.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





