
Blütenpflanzen-Boom: Fruchtig in der Kreidezeit
Blütenpflanzen-Boom : Fruchtig in der Kreidezeit Von Ulf von Rauchhaupt 07.07.2026, 14:45Lesezeit: 3 Min. Vor 74,6 Millionen Jahren im heutigen New Mexico: Ein Dino labt sich an Früchten.Brian EnghUm ihre Samen zu...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Blütenpflanzen-Boom : Fruchtig in der Kreidezeit Von Ulf von Rauchhaupt 07. 2026, 14:45Lesezeit: 3 Min. Vor 74,6 Millionen Jahren im heutigen New Mexico: Ein Dino labt sich an Früchten.
Brian EnghUm ihre Samen zu verbreiten, legen Pflanzen eine enorme Vielfalt an den Tag. Lange dachte man, dazu sei es erst nach dem Untergang der Dinosaurier gekommen. Doch nun belehren neue Funde die Forscher eines Besseren.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Nach der Erdbeersaison steht nun die der Kirschen bevor, dann kommen die Pflaumen, später Äpfel, Birnen und nicht zu vergessen die Weintrauben. Die Vielfalt der Fruchtformen wird noch überwältigender, wenn man einen gut sortierten Markt betritt, der Flugobst aus aller Herren Länder feilbietet. Und das sind nur einige der besonders großen, besonders fleischigen und süßen Diasporen, wie der botanische Oberbegriff für alles lautet, was Blütenpflanzen ausbilden, um damit ihre Samen zu verbreiten.
Das Formenspektrum ist aber noch sehr viel breiter, bedenkt man, was es darüber hinaus noch alles gibt: hartschalige Nüsse, gestachelte Kastanien, geflügelte Ahornsamen oder die des Löwenzahns an ihren Schirmchen. Man fragt sich, ob es in dem Raum physikalisch möglicher Fruchtformen überhaupt noch unbesetzte Fleckchen gibt. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen In der Paläobotanik war es lange Konsens, dass sich diese überbordende Vielfalt erst lange nach dem Siegeszug der Blütenpflanzen herausbildete, nämlich vor 66 bis 23 Millionen Jahren, nach dem großen Massenaussterben am Ende der Kreidezeit, dem auch sämtliche Dinosaurier zum Opfer fielen, sofern es sich nicht um die Vorfahren der heutigen Vögel handelte. Charlotte WagnerBlüten bilden Pflanzen zwar schon seit der frühen Unterkreide aus – seit 136 Millionen Jahren –, und bereits am Ende der Dinosaurierzeit stellten die Bedecktsamer, wie sie auch genannt werden, einen bedeutenden Teil der terrestrischen Flora. Doch bei den Methoden zur Samenverbreitung schien ihre Evolution noch wenig erfinderisch.
Die Blütenpflanzen der frühen und mittleren Kreidezeit scheinen vor allem krautige, nicht besonders hoch aufragende Pioniergewächse gewesen zu sein, mit wenig spezialisierten Diasporen, die kaum größer wurden als Mohnsamen. Entwickelte Vegetationsflächen mit geschlossenem Kronendach, auf denen in modernen Ökosystemen eher Pflanzen mit größeren Samenorganen zu finden sind, wurden dieser Auffassung zufolge noch bis zum Untergang der Dinosaurier von Koniferen dominiert. Nun allerdings berichten Biologen um Jaemin Lee von der University of California in Berkeley in Science von einer fossilen Flora, die nicht recht in dieses Bild passt.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




