
Boris Pistorius: Aktionsplan Drohnen soll Abwehr der Bundeswehr stärken
Aufrüstung der Bundeswehr Pistorius plant Milliardeninvestitionen in Drohnenabwehr Verteidigungsminister Boris Pistorius hat in Friesland einen »Aktionsplan Drohnen« angekündigt. Die Bundeswehr soll mit mehreren...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Aufrüstung der Bundeswehr Pistorius plant Milliardeninvestitionen in Drohnenabwehr Verteidigungsminister Boris Pistorius hat in Friesland einen »Aktionsplan Drohnen« angekündigt. Die Bundeswehr soll mit mehreren Milliarden Euro besser für Aufklärung, Einsatz und Abwehr gerüstet werden. 53 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Verteidigungsminister Boris Pistorius beim Objektschutzregiment auf dem Fliegerhorst Upjever zur Drohnenabwehr, Niedersachsen, 16. 2026 Foto: Hauke-Christian Dittrich / dpa Drohnen spielen in militärischen Konflikten eine immer größere Rolle – die Bundeswehr soll daher bei der Drohnenabwehr nach Plänen von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius stärker werden.
Die Einzelheiten
Bei einem Truppenbesuch in Friesland kündigte der Minister erhebliche Investitionen dafür an. »Wir starten in diesen Tagen einen Aktionsplan Drohnen«, sagte der SPD-Politiker. Dieser umfasse eine Vielzahl von Maßnahmen, die nun umgesetzt würden.
»Und das bedeutet, dass wir bis zum Ende des Jahrzehnts circa 16 Milliarden Euro in diesen Bereich investieren wollen. « Pistorius will die Bundeswehr mit Drohnen für Aufklärung, Einsatz und Abwehr ausrüsten. Bei der Einführung in die Truppe wolle man »sehr strategisch und sehr zielgerichtet« vorgehen.
Besuch bei Drohnen-SpezialistenPistorius besuchte zusammen mit dem Generalinspekteur der Bundeswehr, General Carsten Breuer, das Objektschutzregiment »Friesland« der Luftwaffe auf dem ehemaligen Nato-Flugplatz Upjever (Landkreis Friesland). Dort ist ein sogenanntes Schnelles Reaktionselement (SRE) zur Abwehr von Drohnen stationiert. Die Luftwaffe wurde als erste Teilstreitkraft im April 2025 mit so einer Einheit ausgestattet.
Was Experten sagen
Inzwischen ist die Einheit laut der Luftwaffe einsatzbereit und hat sich bereits bei Einsätzen und Übungen bewährt. Pistorius sagte, ab Juli würden alle Teilstreitkräfte der Bundeswehr über solche Drohneneinheiten verfügen. »Die Spezialistinnen und Spezialisten sind mit ihrer Expertise bei Bedarf sehr, sehr schnell einsatzbereit«, sagte der Verteidigungsminister.
Wie die Drohnenabwehr funktioniertDas Objektschutzregiment bildet mit mehr als 1500 Kräften an mehreren Standorten weitestgehend die Bodentruppen der Luftwaffe. Das Regiment hat unter anderem die Aufgabe, Personal und Material gegen Angriffe und Störungen zu schützen – dazu können auch Drohnen zählen. General Breuer sagte, Drohnen und die Drohnenabwehrfähigkeit sei eine neue Dimension in der Kriegsführung.
Jede Soldatin und jeder Soldat müsse mit der Technik umgehen könne, so Breuer. »Beim Thema Drohnen gewinnt nicht der, der die schönste Powerpoint-Präsentation oder das beste Produkt hat«, sagte der Soldat.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





