
Bosch-Chef Stefan Hartung geht vorzeitig
Bosch-Chef Stefan Hartung geht vorzeitig Konjunkturflaute, Stellenabbau, rote Zahlen: Bei Bosch drückt es an allen Ecken. Mitten in der Krise verlässt Chef Stefan Hartung überraschend den Konzern. vorlesen Druckansicht...
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Ein bedeutender Fortschritt prägt den KI-Sektor: Bosch-Chef Stefan Hartung geht vorzeitig Konjunkturflaute, Stellenabbau, rote Zahlen: Bei Bosch drückt es an allen Ecken. Mitten in der Krise verlässt Chef Stefan Hartung überraschend den Konzern. vorlesen Druckansicht (Bild: FotograFFF / Shutterstock.
com) 15:03 Uhr Lesezeit: 3 Min. Autos Von dpa Anzeige Inhaltsverzeichnis Bosch-Chef Stefan Hartung geht vorzeitig Vertrag war erst verlängert worden Bosch steckt in der Krise Wird 2026 für Bosch besser? Überraschender Chefwechsel bei Bosch: Stefan Hartung tritt ab.
Technische Details
Der 60-Jährige lege zum 30. Juni auf eigenen Wunsch sein Mandat als Vorsitzender der Geschäftsführung nieder, teilte der Technologiekonzern in Gerlingen bei Stuttgart mit. Hartung wolle sich künftig neuen gesellschaftlichen und unternehmerischen Aufgaben außerhalb der Bosch-Gruppe widmen.
Sein Nachfolger soll der bisherige Vize-Chef Christian Fischer werden. Weiterlesen nach der Anzeige Vertrag war erst verlängert worden Bosch hatte den Vertrag von Hartung erst im Herbst 2025 verlängert. Details wurden damals nicht genannt.
Aber dem Vernehmen nach wurde eine Laufzeit bis 2031 vereinbart. Der gebürtige Dortmunder und frühere McKinsey-Manager hat seine Bosch-Karriere 2004 bei der Hausgeräte-Tochter BSH begonnen. Seit 2013 war Hartung Teil der Geschäftsführung.
Branchenfolgen
Den Chefposten des Stiftungskonzerns übernahm er Anfang 2022. Mit dem vorzeitigen Weggang beendet der promovierte Maschinenbauer als siebter Chef nach Gründer Robert Bosch seine Tätigkeit in dem Unternehmen, das neben Autoteilen, Halbleitern, Hausgeräten und Elektrowerkzeugen auch Industrie- und Gebäudetechnik herstellt. Videos by heise mehr Videos c't 3003 heise & ct Peertube Der neue Bosch-Chef Fischer verantwortete zuletzt die Konsumgütersparte und war so etwas wie der Chefstratege der Gruppe.
Die berufliche Karriere des 58-Jährigen startete einst bei den Schwaben als Trainee. Über Stationen bei der Unternehmensberatung Roland Berger, Walter Bau, Smartrac und wieder Roland Berger kam der promovierte Wirtschaftswissenschaftler 2018 zurück zu Bosch – direkt in die Geschäftsführung. Die Stellvertreter-Position teilen sich demnach in Zukunft zwei Manager: Finanzgeschäftsführer Markus Forscher und der Chef der Zuliefersparte, Markus Heyn.
Bosch steckt in der Krise Die schwierige Wirtschaftslage hat im vergangenen Jahr mit voller Wucht bei Bosch durchgeschlagen. Der weltweit größte Autozulieferer leidet nicht nur in seinem Kernbereich – wo ihm unter anderem der schleppende Wandel zur E-Mobilität zusetzt – sondern auch in fast allen anderen Geschäftsfeldern. So halten sich zum Beispiel viele Verbraucher wegen der aktuellen Wirtschaftslage beim Kauf von Geräten wie Kühlschränken, Backöfen, Waschmaschinen, Elektrowerkzeugen und Gartengeräten zurück.
Die Entwicklung dürfte den Wettbewerb im KI-Bereich weiter anheizen.





