
Bosch: Stefan Hartung hört überraschend als Vorsitzender der Geschäftsführung auf
Chef Stefan Hartung geht vorzeitig Bosch-Move Gerade noch den Vertrag verlängert, jetzt ist plötzlich Schluss: Stefan Hartung hört als Vorsitzender der Geschäftsführung von Bosch auf. Sein Nachfolger an der Spitze des...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Chef Stefan Hartung geht vorzeitig Bosch-Move Gerade noch den Vertrag verlängert, jetzt ist plötzlich Schluss: Stefan Hartung hört als Vorsitzender der Geschäftsführung von Bosch auf. Sein Nachfolger an der Spitze des Technologiekonzerns steht bereits fest. 14 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Stefan Hartungs Zeit als Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung endet Foto: Bernd Weißbrod / dpa Im vergangenen Herbst verlängerte Bosch den Vertrag des Chefs dem Vernehmen nach noch bis 2031, umso überraschender kommt nun sein Abschied: Stefan Hartung tritt ab. Der 60-Jährige lege zum 30.
Die Einzelheiten
Juni auf eigenen Wunsch sein Mandat als Vorsitzender der Geschäftsführung nieder, teilt der Technologiekonzern in Gerlingen bei Stuttgart mit. Hartung wolle sich künftig neuen gesellschaftlichen und unternehmerischen Aufgaben außerhalb der Bosch-Gruppe widmen, heißt es. Sein Nachfolger soll der bisherige Vize-Chef Christian Fischer werden.
Die Stellvertreter-Position teilen sich dann laut Bosch in Zukunft zwei Manager: Finanzgeschäftsführer Markus Forscher und der Chef der Zuliefersparte, Markus Heyn. Der Wechsel geschieht demnach in enger Abstimmung und im Einvernehmen mit der obersten Ebene bei Bosch. »Die Gesellschafter und der Aufsichtsrat bedauern die Entscheidung von Stefan Hartung und danken ihm ausdrücklich für seine großen Verdienste bei der umsichtigen Führung des Unternehmens in einer außergewöhnlich anspruchsvollen Phase«, teilt Aufsichtsratschef Stefan Asenkerschbaumer mit.
Hartung habe die kraftvolle Weiterentwicklung von Bosch gezielt fortgesetzt. »Wir respektieren die persönliche Entscheidung von Stefan Hartung und wünschen ihm viel Erfolg für seine Zukunft«, wird Asenkerschbaumer weiter zitiert. Der Manager ist zugleich geschäftsführender Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG, dem Machtzentrum des Konzerns.
Was Experten sagen
Sie hält mehrheitlich die Stimmrechte an dem weltgrößten Autozulieferer. Bild vergrößern Bosch-Firmenlogo in einem Geschäft Foto: MPfoto71 / CHROMORANGE / picture alliance Abschied nach 22 JahrenHartung, gebürtiger Dortmunder und früherer McKinsey-Manager, hatte seine Bosch-Karriere 2004 bei der Hausgeräte-Tochter BSH begonnen. Seit 2013 war Hartung Teil der Geschäftsführung.
Den Chefposten des Stiftungskonzerns übernahm er Anfang 2022. Mit dem vorzeitigen Weggang beendet der promovierte Maschinenbauer als siebter Chef nach Gründer Robert Bosch seine Tätigkeit in dem Unternehmen. Bosch stellt neben Autoteilen, Halbleitern, Hausgeräten und Elektrowerkzeugen auch Industrie- und Gebäudetechnik her.
Der neue Bosch-Chef Fischer verantwortete zuletzt die Konsumgütersparte und war so etwas wie der Chefstratege der Gruppe. Die berufliche Karriere des 58-Jährigen startete einst bei den Schwaben als Trainee.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




