
Bosnienkrieg: Österreich ermittelt gegen Verdächtige wegen Sniper-Tötungen in Sarajevo
Sniper-Tötungen in Sarajevo Österreich nimmt Ermittlungen gegen »Wochenend-Scharfschützen« im Bosnienkrieg auf Erst Italien und Bosnien-Herzegowina, nun Österreich: In Wien ermitteln die Behörden gegen zwei Verdächtige,...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Sniper-Tötungen in Sarajevo Österreich nimmt Ermittlungen gegen »Wochenend-Scharfschützen« im Bosnienkrieg auf Erst Italien und Bosnien-Herzegowina, nun Österreich: In Wien ermitteln die Behörden gegen zwei Verdächtige, die im Bosnienkrieg vor 30 Jahren Geld gezahlt haben sollen, um Jagd auf Zivilisten zu machen. 47 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Schutzwall gegen Beschuss in Sarajevo (Archivfoto aus dem Jahr 1996) Foto: Jürgen Eis / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich?
Die Einzelheiten
Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Mehr als 30 Jahre nach dem Ende des Bosnienkrieges hat die Justiz in Österreich Ermittlungen gegen zwei Verdächtige aufgenommen, die als sogenannte Wochenend-Scharfschützen auf Zivilisten im belagerten Sarajevo geschossen haben sollen. Die Ermittlungen liefen seit dem 25.
April gegen einen österreichischen Staatsbürger und einen weiteren bislang nicht identifizierten Verdächtigen, teilte das Justizministerium in Wien mit. Mit dem Dokumentarfilm »Sarajevo Safari« des slowenischen Regisseurs Miran Zupanic aus dem Jahr 2022 haben Recherchen zu mutmaßlichen Reisen von »Wochenend-Scharfschützen« in den Jahren 1993 bis 1995 zugenommen. Reiche Ausländer sollen während des Bosnienkriegs den damaligen bosnisch-serbischen Streitkräften hohe Summen gezahlt haben, um in Sarajevo einige Tage auf Zivilisten schießen zu können.
Die ehemalige Bürgermeisterin von Sarajevo, Benjamina Karic, erstattete nach der Ausstrahlung des Dokumentarfilms in Bosnien Anzeige. Die Staatsanwaltschaft in Sarajevo ermittelt wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen. In seinem im März erschienenen Buch »I Cecchini del Weekend« (Wochenend-Scharfschützen) zitiert der italienische Journalist Ezio Gavazzeni einen Franzosen, der kleine Gruppen dieser zahlenden »Kriegstouristen« begleitet haben will.
Was Experten sagen
Diese stammten demnach aus Italien, Frankreich, Belgien, der Schweiz, Österreich und Russland. Organisiert wurden die Reisen dem Buch zufolge von einem Unternehmen in Mailand. Laut dem Franzosen waren die Kunden zumeist älter als 50 Jahre und wohlhabend.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




