
Buch „regime change“: Atemberaubende Enthüllungen zu Trump, die keine Konsequenzen haben
Buch „regime change“ : Atemberaubende Enthüllungen zu Trump, die keine Konsequenzen haben Von Frauke Steffens, New York 28.06.2026, 13:36Lesezeit: 3 Min. Protest gegen Donald Trump in Florida am WochenendeAFPMaggie...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Buch „regime change“ : Atemberaubende Enthüllungen zu Trump, die keine Konsequenzen haben Von Frauke Steffens, New York 28. 2026, 13:36Lesezeit: 3 Min. Protest gegen Donald Trump in Florida am WochenendeAFPMaggie Haberman und Jonathan Swan bieten in ihrem neuen Buch „Regime Change“ bemerkenswerte Einblicke in die Entscheidungsfindung im Weißen Haus.
Werden die Enthüllungen dem Präsidenten diesmal schaden? Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die brisanteste Enthüllung heben sich Maggie Haberman und Jonathan Swan für das Ende ihres neuen Buches „Regime Change. Inside the Imperial Presidency of Donald Trump“ auf.
Die Einzelheiten
Im letzten Kapitel geben die beiden Journalisten der „New York Times“ Gespräche zwischen Trump, CIA-Direktor John Ratcliffe und Außenminister Marco Rubio zum Teil wörtlich wieder. Die Möglichkeit eines Leaks aus dem Situation Room, gar illegaler Audioaufnahmen, wurde schon vor Erscheinen des Buches aufgeregt diskutiert, Medienberichten zufolge auch im Weißen Haus. Die wörtlichen Zitate sollen aus einer Sitzung nach dem Besuch des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu Anfang des Jahres stammen.
Dabei habe Ratcliffe Netanyahus Pläne für einen Angriff auf Iran als „Farce“ bezeichnet, woraufhin Rubio sekundiert habe: „Mit anderen Worten, das ist Bullshit. “ Doch Netanjahu sei es am Tag zuvor gelungen, Trump vom Ziel des „Regime Change“ zu überzeugen: Gemeinsam würden die USA und Israel das Mullah-Regime stürzen, Iran sei dann unfähig zu wirkungsvoller Gegenwehr. Trump soll Netanjahu geglaubt, die Bedenken seiner Fachleute verworfen und den Plan mit den Worten abgesegnet haben: „Klingt gut für mich!
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Am Ende ihrer detailreichen Aufarbeitung des ersten Jahres von Trumps zweiter Amtszeit liefern Swan und Haberman so eine ernüchternde Innenansicht aus dem Weißen Haus, eine banale Erklärung für den Krieg: Trump sei von Netanjahu leichter zu überzeugen gewesen als von den eigenen außenpolitischen Experten. Strategische Risiken zählten nichts, wenn der Präsident wieder einmal einen Eintrag im Geschichtsbuch witterte.
Was Experten sagen
Von Lakaien umgebenVieles, was Trump motiviert und was im Buch eine große Rolle spielt, ist bekannt: Rachsucht, Narzissmus, die Forderung nach unbedingter Loyalität in seinem Umfeld. Aber die Autoren zeigen daneben eindrücklich, wie wenig Gegenkräfte es im Vergleich zur ersten Amtszeit gibt. Trumps Kontrolle der Republikanischen Partei sei inzwischen „fast absolut“, heißt es.
Wo manche Konservative in der Regierung ihn während der ersten Präsidentschaft noch mäßigen wollten, sei Trump auch im Weißen Haus mittlerweile nur noch von Loyalisten umgeben. Mitarbeiterin Natalie Harp etwa folge ihm den ganzen Tag ehrerbietig, um sich um seine Bedürfnisse zu kümmern und ihm positive Berichte aus der rechten Presse vorzulegen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





