
Bundeswehr-Aufrüstung: Transporthubschrauber CH47 werden deutlich teurer
Aufrüstung der Bundeswehr Schwere Transporthubschrauber werden deutlich teurer Die schlechten Nachrichten bei der Modernisierung der Bundeswehr reißen nicht ab. Nach SPIEGEL-Informationen steigt der Preis für neue...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Aufrüstung der Bundeswehr Schwere Transporthubschrauber werden deutlich teurer Die schlechten Nachrichten bei der Modernisierung der Bundeswehr reißen nicht ab. Nach SPIEGEL-Informationen steigt der Preis für neue Transporthubschrauber aus US-Produktion um mehr als eine halbe Milliarde Euro. Von Matthias Gebauer und Christian Schweppe 04.
14 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Die Transporthubschrauber vom Typ CH47 sind bei vielen Armeen weltweit im Einsatz Foto: Tomohiro Ohsumi / EPA Bei einem weiteren großen Rüstungsprojekt der Bundeswehr gibt es erhebliche Kostensteigerungen.
Die Einzelheiten
Nach SPIEGEL-Informationen werden die 60 in den USA bestellten Transporthubschrauber vom Typ CH47 um 631 Millionen Euro teurer als ursprünglich geplant. Insgesamt steigt der Preis für die 2023 bestellten Helikopter damit auf rund 7,187 Millionen Euro. Das Verteidigungsressort unterrichtete die Haushälter des Bundestags am Freitagabend über die zusätzlichen Kosten bei dem Projekt, das aus dem 100-Milliarden-Sondervermögen für die Bundeswehr finanziert wird.
Das entsprechende Papier liegt dem SPIEGEL vor. Die ersten der 60 CH47-Helikopter sollen 2027 bei der Bundeswehr ankommen und die altersschwachen Flieger vom Typ CH53 ablösen. Laut dem Ministerium von Boris Pistorius geht die Kostensteigerung auf höhere Preise des Herstellers Boeing und nicht auf zusätzliche Wünsche der Bundeswehr bei der Ausstattung zurück.
Demnach macht die US-Firma 360 Millionen Dollar zusätzlich wegen gestiegener Zuliefererkosten, Lohnkostensteigerungen im Umfang von rund 230 Millionen und Konfigurations- und Integrationsanpassungen in Höhe von 29 Millionen Dollar geltend. Mehr zum Thema Deutschlands mächtigster Rüstungsmanager: Armin Papperger führt Rheinmetall wie ein Sonnenkönig. Jetzt wird ihm sein eigener Erfolg gefährlich Von Matthias Gebauer und Martin Hesse Boris Pistorius über Trump, die Nato und seine persönliche Krisenvorsorge: »Ein paar Tage könnten meine Frau und ich uns ohne Probleme verpflegen« Ein Interview von Matthias Gebauer und Marina Kormbaki In dem Bericht unterstreicht das Wehrressort, dass solche Kostensteigerungen normal seien.
Bei dem 2022 genannten Budget, das der Haushaltsausschuss genehmigt hatte, habe es sich lediglich um einen »Schätzpreis« gehandelt. Nun, da der finale Vertrag geschlossen werden soll, finde eine »Preisumwandlung« statt, in dem Bericht wird sie etwas euphemistisch auch »Preisfortschreibung« genannt. Die Kostensteigerung, immerhin etwas mehr als 10 Prozent des ursprünglich kalkulierten Budgets, illustriert, dass auch die »Foreign Military Sales«, also direkte Verträge zwischen den Regierungen in Berlin und Washington, nicht vor Kostensteigerungen gefeit sind, wenn die Industrie ihre Preise erhöht.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





