
Bunker in Deutschland für Zivilschutz: »Die Schutzräume reichen für 0,5 Prozent der Bevölkerung«
Bunker in Deutschland »Die Schutzräume reichen für 0,5 Prozent der Bevölkerung« Der Innenminister will Milliarden in den Zivilschutz investieren. Peter Aurnhammer baut Schutzräume und sagt, das sei nur eine Notlösung....
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Bunker in Deutschland »Die Schutzräume reichen für 0,5 Prozent der Bevölkerung« Der Innenminister will Milliarden in den Zivilschutz investieren. Peter Aurnhammer baut Schutzräume und sagt, das sei nur eine Notlösung. Er verrät, was ein Privatbunker kostet und was für Vorstellungen seine Kunden haben.
Ein Interview von Julia Kopatzki 25. 19 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Hochschutzbunker in Bremen: Plätze für 478. 000 Menschen Foto: Rafael Heygster / DER SPIEGEL Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet.
Dienstagvormittag, Peter Aurnhammer erreicht man im Auto. Er hatte einen Kundentermin im Raum Stuttgart, jemand möchte sich in sein Wohnhaus einen Schutzraum einbauen lassen. Jetzt fährt er zurück ins Büro nach Fürstenfeldbruck bei München.
Einen Tag zuvor hat Innenminister Alexander Dobrindt angekündigt, Milliarden in den Zivilschutz zu investieren. 1000 neue Spezialfahrzeuge sollen kommen, 110. 000 Feldbetten und ein neues Feature in der Warn-App, mit der jeder seinen nächsten öffentlichen Schutzraum finden kann.
Was Experten sagen
DER SPIEGEL: Herr Aurnhammer, was halten Sie von den Plänen des Innenministeriums? Peter Aurnhammer: Es ist eine Notlösung, kein Konzept. Das Bundesministerium ist in der Pflicht, etwas zu tun.
In allen öffentlichen Schutzräumen zusammen ist gerade mal Platz für 478. Eine App wird daran nichts ändern, im Gegenteil. Stellen Sie sich vor: In München gibt es einen Alarm oder einen Fehlalarm, und alle Menschen strömen in die U-Bahn-Schächte.
Das wird zur Massenpanik. Wer Vorsorge betreiben möchte, muss es im Endeffekt selbst in die Hand nehmen. Diesen Artikel weiterlesen mit SPIEGEL+ Sie haben bereits ein Digital-Abo?
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