
Bürokratie in der Verwaltung: Schauen Sie noch mal vorbei!
Bürokratie in der Verwaltung : Schauen Sie noch mal vorbei! Von Jonas Wagner 03.07.2026, 17:09Lesezeit: 2 Min. Muss alles seine Ordnung haben: Stempel mit der entsprechenden AufschriftdpaAlle wollen Bürokratie abbauen....
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Bürokratie in der Verwaltung : Schauen Sie noch mal vorbei! 2026, 17:09Lesezeit: 2 Min. Muss alles seine Ordnung haben: Stempel mit der entsprechenden AufschriftdpaAlle wollen Bürokratie abbauen.
Aber manche Bürokraten sehen das anders – und legen noch einen drauf. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Mit dem Bürokratieabbau ist es so eine Sache. Es gibt wohl nichts, was die Bundesrepublik im Innersten so zusammenhält wie die Wut auf Bürokraten – außer natürlich die kollektiv identitätsstiftenden Horrorgeschichten, die das Elend mit der Deutschen Bahn täglich hervorbringt.
Die Einzelheiten
Von Stadtrat bis Bundesregierung, von Linkspartei bis FDP, von Freiberufler bis Großkonzern: Alle ächzen unter der Last der Bürokratie. Andererseits treibt oft gar nicht die Bürokratie an sich die Bürger zur Verzweiflung. Häufig sorgen dafür die Menschen, die sich die Bürokratie einverleibt hat, deren Sinnhaftigkeitseinschätzungsvermögen sie ausgehöhlt und deren Willen zu so etwas wie menschlichem Mitgefühl (und gesundem Menschenverstand) sie gebrochen hat.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Nichts zu machen vor der SommerpauseNun ist natürlich nicht jeder Verwaltungsmitarbeiter ein pedantischer Technokrat. Aber manche sind es eben doch.
Da ist zum Beispiel die Verwaltung eines deutschen Parlaments, Abteilung für Presseakkreditierungen. Man muss einen Antrag stellen und anschließend persönlich erscheinen, um Presse- und Personalausweis vorzulegen. Nervig, aber nachvollziehbar – immerhin geht es um den Zugang zu einem Herzstück der Demokratie, wenn auch nur in Form einer Kurzzeitakkreditierung.
Was Experten sagen
Deshalb: Wie gefordert, so getan. Also steht man im Büro eines Sachbearbeiters, stellt sich freundlich vor und reicht den Ausweis über den Schreibtisch. Man sei zu früh, schallt es einem schnodderig entgegen.
Das Datum, für das man Zugang zum Parlament begehre, sei ja erst in dreieinhalb Monaten – dazwischen liege die parlamentarische Sommerpause. Sorry, da sei nichts zu machen. Der Einwand, dass man das gerne erledigt hätte, weil man vor dem Termin, dessen Startzeit man noch nicht absehen könne, vermutlich nicht mehr in der Stadt sei, um sich vor dem Sachbearbeiter abermals auszuweisen, wird abgebügelt.
Man solle einfach an dem Tag, dessen Verlauf man noch nicht kennt und an dem man von morgens an Zugang zum Parlament benötigt, noch mal vorbeischauen. Eine Stunde vor dem geplanten Termin reiche aus, die Akkreditierungsstelle sei von neun Uhr an geöffnet.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





