
Chemie-Unfall in den USA: Vermisste Menschen sind vermutlich alle tot
Unfall in den USA Vermisste Chemiearbeiter sind vermutlich alle tot Im US-Bundesstaat Washington ist es zu einem schweren Unfall mit einem mehrere Millionen Liter fassenden Chemietank gekommen. Für die Vermissten sehen...
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Unfall in den USA Vermisste Chemiearbeiter sind vermutlich alle tot Im US-Bundesstaat Washington ist es zu einem schweren Unfall mit einem mehrere Millionen Liter fassenden Chemietank gekommen. Für die Vermissten sehen die Einsatzkräfte keine Hoffnung mehr. 56 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Fabrik in Longview: Geborstener Tank mit Weißlauge Foto: Karen Ducey / The Seattle Times / dpa Nach dem schweren Unglück auf dem Gelände einer Verpackungsfirma in Longview im Nordwesten der USA rechnen die Einsatzkräfte nicht mehr mit Überlebenden. Es gehe nicht mehr darum, Menschen zu retten, sondern sie zu bergen, sagte der örtliche Feuerwehrchef Scott Goldstein.
Die Einzelheiten
Bisher sind zwei Todesfälle bestätigt worden, neun Menschen werden noch vermisst. Sieben verletzte Mitarbeiter befänden sich weiter im Krankenhaus, ein Feuerwehrmann sei mittlerweile wieder zu Hause, teilte Goldstein mit. Der Gouverneur von Washington, Bob Ferguson, sagte: »Wir bereiten uns darauf vor, dass dies die tödlichste Industriekatastrophe in der modernen Geschichte des Bundesstaates Washington sein wird.
«Tank ist einsturzgefährdetAm Dienstag war auf dem Gelände der Firma, die Kartons für Flüssigkeiten herstellt, ein mehr als 3,4 Millionen Liter fassender Tank mit Weißlauge geborsten. Die Räumungsarbeiten gestalten sich schwierig, weil der Tank einsturzgefährdet ist. Wie die Feuerwehr mitteilte, müssen geborgene Personen zunächst dekontaminiert werden, bevor sie dem Gerichtsmediziner zugestellt werden.
Weitere Angaben zu den Opfern könne es erst geben, wenn alle Familien verständigt worden seien. Gouverneur Ferguson, sprach den Betroffenen sein Mitgefühl aus. »Meine Gedanken sind bei den Arbeitern und ihren Familien sowie bei den Ersthelfern«, schrieb der Demokrat auf X.
Was Experten sagen
Mehr zum Thema Orangefarbene Gaswolke ausgetreten: Chemieunfall in Mainaschaff – vier Verletzte Chemieunfall in Brasilien: Tote Fische und blaue Gänse Die US-Senatorin im Kongress für den Bundesstaat Washington, Patty Murray, sagte vor Ort, dass es viele Fragen dazu gebe, wie es zu dem Vorfall gekommen sei. »Ich kann Ihnen versichern, dass wir alle weiterhin darauf drängen werden, Antworten auf diese Fragen zu bekommen«, so Murray. Massenevakuierung in KalifornienIn den vergangenen Tagen hatte bereits die drohende Explosion eines Chemietanks im Süden Kaliforniens die Menschen in der Gegend in Angst und Schrecken versetzt.
Zehntausende Anwohner mussten ihre Häuser angesichts der Gefahr einer Explosion einer leicht entzündlichen Chemikalie verlassen. Inzwischen durften alle Evakuierten wieder in ihre Häuser zurückkehren.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





