
China fürchtet sich vor Buchlesern in Hongkong – Festnahmen
Umstrittenes Sicherheitsgesetz China fürchtet sich vor Buchlesern in Hongkong – Festnahmen Die Behörden in Hongkong werden immer radikaler: Zwei Männer und drei Frauen sollen in ihren Läden Publikationen mit...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Umstrittenes Sicherheitsgesetz China fürchtet sich vor Buchlesern in Hongkong – Festnahmen Die Behörden in Hongkong werden immer radikaler: Zwei Männer und drei Frauen sollen in ihren Läden Publikationen mit »staatsgefährdenden Inhalten« verkauft haben. Der Druck auf unabhängige Buchhändler wächst. 38 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern War mal eine liberale Hochburg: Hongkong Foto: Tyrone Siu / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Die Polizei in Hongkong hat fünf Menschen wegen Verstößen gegen das umstrittene Nationale Sicherheitsgesetz festgenommen.
Wie die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungsregion mitteilte, werfen die Behörden den zwei Männern und drei Frauen vor, in ihren Geschäften Publikationen mit »staatsgefährdenden Inhalten« verkauft zu haben. Die Inhalte der Werke hätten Anstiftung zum Hass gegen Hongkongs Regierung, Justiz und Strafverfolgungsbehörden enthalten, hieß es weiter. Vor den Durchsuchungen am Mittwoch hatte der Zoll laut Regierungsangaben Bücher mit aufrührerischen Inhalten bei der Einfuhr aus dem Ausland abgefangen, woraufhin die Polizei zu ermitteln begann.
Lokalmedien berichteten, dass es sich bei den Geschäften um zwei unabhängige Buchläden handelt. Den Laden »Have a Nice Stay« hatten ehemalige Reporter 2022 gegründet, wie die Hongkonger »South China Morning Post« berichtete. Kurz zuvor hatte das Geschäft online mitgeteilt, am 30.
Was Experten sagen
August den Betrieb aus finanziellen Gründen und wegen schwer zu fassender »roter Linien« in Hongkong einzustellen. Zuletzt gingen die Behörden gegen andere Buchhändler vor:Im Juni nahm die Polizei die Inhaberin eines bekannten Ladens aus ähnlichen Gründen vorübergehend fest. Im März hatten Beamte ein anderes Geschäft durchsucht und vier Menschen festgenommen.
Die Festnahmen von Buchhändlern in Hongkong offenbarten, dass die chinesische Regierung freies Denken fürchte, teilte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch mit. Peking hatte der ehemaligen britischen Kronkolonie nach ihrer Rückgabe an China 1997 für 50 Jahre einen hohen Grad an Autonomie zugesagt, darunter auch Rede- und Pressefreiheit. Seit der Einführung von Hongkongs eigenem Nationalen Sicherheitsgesetz 2024 gehen die Behörden immer wieder gegen Aktivitäten vor, die Peking als umstürzlerisch, separatistisch, terroristisch oder verschwörerisch ansieht.
Bild vergrößern Joshua Wong (die Aufnahme stammt aus dem Jahr 2019) Foto: Vivek Prakash / So steht etwa der in Hongkong inhaftierte Aktivist Joshua Wong in einem weiteren Verfahren vor einer Urteilsverkündung.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





