
China-Schock 2.0: Zölle retten Europas Industrie nicht
China-Schock 2.0 : Zölle retten Europas Industrie nicht Ein Kommentar von Gustav Theile, Shanghai 30.06.2026, 21:55Lesezeit: 3 Min. BYD-Autos vor einem Schiff in ArgentinienAFPDer China-Schock 2.0 trifft Deutschlands...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. 0 : Zölle retten Europas Industrie nicht Ein Kommentar von Gustav Theile, Shanghai 30. 2026, 21:55Lesezeit: 3 Min. BYD-Autos vor einem Schiff in ArgentinienAFPDer China-Schock 2.
0 trifft Deutschlands Industrie ins Herz. Brüssel und Berlin wollen sich stärker abschotten. Aber sind sie wirklich gewappnet für einen Handelskrieg?
Die Einzelheiten
Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Europa und vor allem Deutschland erleben einen China-Schock 2. Die Deindustrialisierung schleicht nicht mehr, sondern galoppiert. Maschinenbauer, Chemiekonzerne, Autohersteller – alle ächzen unter Chinas Konkurrenz und setzen doch immer stärker auf China.
Selbst der teilstaatliche Volkswagen-Konzern will den Großteil der Welt künftig lieber mit Autos versorgen, die in China entwickelt und produziert wurden. Da ist es nachvollziehbar, dass schärfere Schutzinstrumente immer lauter gefordert werden. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will etwa ein neues Plaza-Abkommen.
Das führte 1985 zu einer Abwertung des Dollars und einer Aufwertung der D-Mark und des japanischen Yens. Merz will erreichen, dass der chinesische Renminbi aufwertet und so die durch Währungsschwäche und Subventionen gedopten chinesischen Ausfuhren teurer macht. Noch viel dringlicher mahnen Wissenschaftler aus Denkfabriken und Berliner Kommentatoren eine Abnabelung von China an.
Was Experten sagen
Sie befürchten zu Recht, die Deindustrialisierung gefährde die politische Stabilität – ähnlich wie der erste China-Schock, der vor allem die USA nach dem Beitritt der Volksrepublik zur Welthandelsorganisation im Jahr 2001 traf und als wichtiger Grund für Donald Trumps politischen Aufstieg gilt. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Europas Trumpf: Chinas ExportabhängigkeitDer erste Fehler dieser Rufer liegt darin, dass sie nicht durchdeklinieren, was im Falle einer Eskalation passieren dürfte.
Pekings kommunistisches Regime hat deutlich gemacht, dass es weder die Währung aufwerten noch Staatshilfen für die Wirtschaft senken will. Selbst den US-Präsidenten Donald Trump hat Chinas Machthaber Xi Jinping gezähmt. Grund für diese Härte ist genau das, was Europa als seinen Trumpf ansieht: Chinas Exportabhängigkeit angesichts der heimischen Wirtschaftskrise.
Peking kann durchaus ein Zeichen setzen, um Widerstand gegen die Exportflut in anderen Weltregionen zu unterbinden. Denn Europa ist als Absatzmarkt zwar wichtig, es stand laut Chinas Zollamt von Januar bis Mai dieses Jahres aber doch nur für rund 15 Prozent aller Ausfuhren. Doch nach Südostasien ging ein Viertel mehr Waren als in die Europäische Union.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





