
China und Russland betreiben offenbar Abhörstationen auf Kuba
»Wall Street Journal«-Bericht China und Russland betreiben offenbar Abhörstationen auf Kuba Von Havanna bis zu den Keys ist es nicht weit – ideale Bedingungen für Spione und Militäraufklärung. Die Strategen in Peking...
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. »Wall Street Journal«-Bericht China und Russland betreiben offenbar Abhörstationen auf Kuba Von Havanna bis zu den Keys ist es nicht weit – ideale Bedingungen für Spione und Militäraufklärung. Die Strategen in Peking und Moskau haben aktuell wohl vor allem zwei Kommandozentralen der US-Armee im Visier. 57 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren US-Soldaten stehen Wache in der Basis von Guantanamo Bay Foto: John Moore/ Getty Images aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten China und Russland haben ihre Spionageaktivitäten auf Kuba in den vergangenen Jahren ausgebaut.
Das berichtet das »Wall Street Journal« . Demnach wurde in den Ausbau elektronischer Abhörstationen investiert und das Botschaftspersonal mit Geheimdienstauftrag deutlich erhöht. Die Ziele sind wohl vor allem zwei Kommandozentren der US-Armee im nahen Florida: Das für den Nahen und Mittleren Osten zuständige U.
Central Command in Tampaund das für Lateinamerika zuständige U. Southern Command in Miami. Daneben hat aber auch Donald Trump Immobilien in Florida, darunter seinen inoffiziellen zweiten Amtssitz, den Mar-a-Lago-Club.
Was Experten sagen
Von den achtzehn bekannten Abhörstationen soll China drei betreiben und Russland zwei. Der Rest werde von den Kubanern selbst betrieben, deren Fokus auf der US-Basis Guantanmo Bay liege, so das »WSJ«. Mehr zum Thema Exilkubaner in den USA: Sie träumen ihr Leben lang von Cuba libre – aber können sie Trump trauen?
Aus Miami berichtet Marc Pitzke Aggression in der Karibik: Welche Interessen Trump mit Kuba verfolgt Ein Podcast von Juan Moreno Kuba-Blockade: Donald Trump zwingt die Erben von Fidel Castro und Che Guevara in die Dunkelheit Aus Havanna berichtet Alexander Sarovic China und Russland schweigen bislang zu dem Bericht. Anders sieht es im Falle der von der US-Justiz erhobenen Anklage gegen den früheren kubanischen Präsidenten Raúl Castro aus. Diese kritisieren Peking und Moskau scharf.
»Die US-Seite sollte aufhören, Kuba mit Sanktionen und gerichtlichen Maßnahmen zu bestrafen, und nicht bei jeder Gelegenheit mit Gewalt drohen«, sagte der chinesische Außenamtssprecher Guo Jiakun am Donnerstag. Der Kreml erklärte, »der Druck, der auf Kuba ausgeübt wird«, könne »nicht hingenommen« werden. Die US-Justiz hatte den 94-jährigen Raúl Castro am Mittwoch wegen des Vorwurfs der Tötung von vier US-Bürgern vor 30 Jahren angeklagt.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





