
Christian Dürr: Ex-FDP-Chef steigt bei Start-up für E-Fuels ein
Nach Rückzug aus der Politik Ex-FDP-Chef Dürr steigt bei Start-up für E-Fuels ein Unter seiner Führung stürzten die Liberalen noch tiefer in die Krise, dann musste Christian Dürr gehen. Nun aber hat der frühere...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Nach Rückzug aus der Politik Ex-FDP-Chef Dürr steigt bei Start-up für E-Fuels ein Unter seiner Führung stürzten die Liberalen noch tiefer in die Krise, dann musste Christian Dürr gehen. Nun aber hat der frühere Parteichef schon wieder einen neuen Job. Sein Geld verdient er künftig mit alternativen Kraftstoffen.
21 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Christian Dürr Foto: Michael Kappeler / dpa Der frühere FDP-Vorsitzende Christian Dürr wechselt in die Wirtschaft.
Die Einzelheiten
Der Diplom-Ökonom wird zum 1. August Geschäftsführer des Münchner Start-ups GLE360, das den noch jungen Markt für synthetische Kraftstoffe erschließen will, wie Dürr selbst der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« sagte. Die Abkürzung GLE steht für Green Liquid Energy.
Dürr war bis Mai Vorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP). Die im vergangenen Jahr gegründete GLE360 GmbH stellt eine Plattform bereit, um internationale Lieferanten von synthetischen Kraftstoffen (E-Fuels) mit europäischen Kunden zusammenzubringen. Der Niedersachse Dürr hatte sich in der Zeit der Ampelregierung als FDP-Fraktionschef für einen technologieoffenen Klimaschutz eingesetzt.
Dabei verteidigt er die alternativen Kraftstoffe auch trotz hartnäckiger Kritik von Expertinnen und Experten. Die FDP machte sich dafür stark, Autos mit Verbrennungsmotor auch nach 2035 noch in der EU neu zuzulassen, wenn sie mit E-Fuels betrieben werden. »Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe.
Was Experten sagen
Ein Start-up, das den Markt für E-Fuels voranbringen will, passt genau zu dem, wofür ich mich auch politisch stark gemacht habe«, sagte Dürr der Nachrichtenagentur dpa. Sämtliche Autos und Lkw mit Strom zu betreiben, werde technisch und wirtschaftlich nicht funktionieren. »Die Elektromobilität ist eine Option, aber es braucht dringend Alternativen wie E-Fuels.
« Bezahlbare Energie sei der Schlüssel für einen attraktiven Wirtschaftsstandort und mehr Wettbewerbsfähigkeit. Mehr zum Thema Parteitag der Liberalen: Gefallener FDP-Chef Dürr verabschiedet sich ohne Selbstkritik – stehender Applaus 2 Min Zur Merkliste hinzufügen 2 Min Zur Merkliste hinzufügen Ärger um E-Fuels: Das vergiftete Versprechen vom WunderspritVon Susanne Götze und Arvid Haitsch 12 Min Zur Merkliste hinzufügen 12 Min Zur Merkliste hinzufügen Deutscher Reformvorschlag: Aufgeweichtes Verbrenner-Aus bremst AntriebswendeVon Benedikt Müller-Arnold 3 Min Zur Merkliste hinzufügen 3 Min Zur Merkliste hinzufügen Dürr war in der vergangenen Wahlperiode Vorsitzender der FDP-Fraktion im Bundestag gewesen. Nach dem Ausscheiden der Liberalen aus dem Parlament bei der Bundestagswahl 2025 übernahm er den Parteivorsitz.
Im vergangenen Mai trat der 49-Jährige beim Bundesparteitag nicht erneut an, sondern überließ nach einem internen Machtkampf die Führung der Liberalen Wolfgang Kubicki.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





