
Christina Block: Mutmaßliche Entführerin nannte sie »Lady C«
Prozess in Hamburg Mutmaßliche Entführerin nannte Christina Block »Lady C« Sie galt als »rechte Hand« des Chefs der Sicherheitsfirma, die für die Entführung der Block-Kinder verantwortlich gewesen sein soll. Nun hat die...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Prozess in Hamburg Mutmaßliche Entführerin nannte Christina Block »Lady C« Sie galt als »rechte Hand« des Chefs der Sicherheitsfirma, die für die Entführung der Block-Kinder verantwortlich gewesen sein soll. Nun hat die Zeugin vor Gericht über Spitznamen der Angeklagten gesprochen. 32 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Christina Block (r. ) im Gerichtssaal in Hamburg Foto: Christian Charisius / dpa- / dpa Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel vor dem Landgericht Hamburg von Spitznamen berichtet, die ihr Team für Beteiligte in dem Fall erfand.
Die Einzelheiten
Die Mitarbeiter einer israelischen Sicherheitsfirma hätten Christina Block intern »Ladybug« (Marienkäfer) oder »Lady C« genannt, sagte die 51 Jahre alte Zeugin laut Übersetzung auf Nachfragen der Vorsitzenden Richterin. Keren Tennenbaum, so der Name der Zeugin, hatte während ihrer Zeit in Hamburg den fiktiven Namen »Olga« und wohnte im zur Block-Gruppe gehörenden Luxushotel Grand Elysée unter dem Alias-Namen »Doris White«. Sie soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft an der Entführung des Sohnes (damals zehn Jahre alt) und der Tochter (damals 13) von Christina Block in der Silvesternacht 2023/2024 aus Dänemark beteiligt gewesen sein.
Laut Anklage war Tennenbaum »die rechte Hand« des Chefs der Sicherheitsfirma, die für die Entführung verantwortlich gewesen sein soll. Dieser sei viele Jahre beim Geheimdienst gewesen, berichtete die Zeugin. Es sei in ihrem »Job« üblich, bei Aufträgen Alias-Namen zu vergeben.
Das seien lediglich »Spitznamen«. Zudem hätten die »Kunden« neue Mobiltelefone für die gemeinsame Kommunikation bekommen. Block beteuert noch immer ihre UnschuldDie Hamburger Unternehmerin Christina Block ist angeklagt, nach einem eskalierten Sorgerechtsstreit mit ihrem Ex-Mann die israelische Sicherheitsfirma damit beauftragt zu haben, ihre Kinder vom Wohnort ihres Ex-Mannes in Dänemark nach Deutschland zu entführen.
Was Experten sagen
Die Tochter des Gründers der Steakhaus-Kette »Block House«, Eugen Block, beteuert ihre Unschuld. Mehr zum Thema Zeugenauftritt im Prozess: Das sagt die Frau, die Christina Block tröstete. Und offenbar ihre Kinder entführte Von Julia Jüttner Prozess gegen Christina Block: »Nicht, weil mir die Familie Hensel persönlich am Herzen liegt« Von Julia Jüttner Tennenbaum, die während ihrer Aussage mehrmals mit einem Taschentuch Tränen abwischte, war in ihrer Zeit in Hamburg zu einer Vertrauten der Angeklagten Block geworden.
Das haben beide Frauen vor Gericht berichtet. Im Entführungsfall Block spielt Keren Tennenbaum eine Schlüsselrolle. Vor Gericht erzählte die Israelin auch, wer das Mastermind der Aktion gewesen sein soll.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





