
Coole Physik I: Die Formel für ein kühles Blondes
Coole Physik I : Die Formel für ein kühles Blondes Von Ulf von Rauchhaupt 11.07.2026, 11:58Lesezeit: 4 Min. Logarithmisch kälterNina SimonWie lange muss die Bierflasche in den Kühlschrank? Und wann sollte sie aus dem...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Coole Physik I : Die Formel für ein kühles Blondes Von Ulf von Rauchhaupt 11. 2026, 11:58Lesezeit: 4 Min. Logarithmisch kälterNina SimonWie lange muss die Bierflasche in den Kühlschrank?
Und wann sollte sie aus dem Eisfach? Dafür gibt es eine Formel und unseren Onlinerechner. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Sieben Grad Celsius beträgt die von uns bevorzugte Trinktemperatur für ein typisches deutsches Vollbier.
Die Einzelheiten
Ähnlich kalt sollte helles Weißbier sein – dunkles entfaltet seine Röstaromen für gewöhnlich besser, wenn es ein paar Grad wärmer ist. Leichte oder gar alkoholfreie Biere dagegen trinkt man besser bei vier bis sechs Grad. Zum Glück gibt es Kühlschränke.
Nur werden diese nicht immer ausreichend oder rechtzeitig bestückt. Schnell ist es da passiert, dass man den Gästen des Grillabends nur noch Gerstensaft auf Keller-, Raum- oder gar Außentemperatur anbieten kann. Dann muss der Gastgeber um Geduld bitten oder das Eisfach bemühen – und in jedem Fall stellt sich die Frage: Wie lange dauert es, das Bier herunterzukühlen?
Beantwortet ist sie rasch mit unserem Onlinerechner. Einfach die Ausgangstemperatur des Getränks sowie die angestrebte Zieltemperatur eingeben sowie die Temperatur der Umgebung, in der die Kühlung erfolgen soll – einige klassische Werte sind im Drop-down-Menü vorgegeben – fertig. Die ausgegebene Zeitdauer gilt näherungsweise für Kühlgut in handelsüblichen deutschen Glasflaschen mit einem halben Liter Inhalt.
Was Experten sagen
Dabei arbeitet der Rechner mit folgender Formel für die zur Kühlung benötigte und in Sekunden angegebene Zeit t: UvRBei den verschiedenen T handelt es sich um die genannten Temperaturen. Man bildet also zunächst die Differenzen von der Ausgangstemperatur des Bieres und der Kühltemperatur sowie der Trinktemperatur und der Kühltemperatur und teilt Erstere durch Letztere. Das Ergebnis steckt man nun als das Argument x in eine Funktion namens ln(x).
Das Funktionssymbol ln, das man auf allen besseren Taschenrechnern findet, steht für „logarithmus naturalis“, der natürliche Logarithmus. Diese mathematische Funktion kommt typischerweise immer dort vor, wo die Änderung einer physikalischen Größe proportional zu dieser selbst ist. Im vorliegenden Fall ist die Abkühlungsgeschwindigkeit des Kühlgutes proportional zu seiner Temperatur relativ zu der Temperatur der kühlenden Umgebung.
Warmes Bier in einem kalten Kühlschrank kühlt zunächst schnell ab, dann aber immer langsamer, eben weil es immer kälter wird. Dieser zum ersten Mal 1701 von Isaac Newton erkannte Zusammenhang liegt auch obiger Formel zugrunde. In ihr steht c für die Wärmekapazität von Wasser, 4180 Joule pro Kilo und Kelvin, die man hier annehmen darf.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





