
Crash-Gefahr?: ETF bringen die Kurse durcheinander
Crash-Gefahr? : ETF bringen die Kurse durcheinander Von Dennis Kremer 20.07.2026, 11:49Lesezeit: 6 Min. Ein Börsenhändler an der amerikanischen Wall StreetBloombergIndexfonds dominieren inzwischen die Aktienmärkte. Das...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. : ETF bringen die Kurse durcheinander Von Dennis Kremer 20. 2026, 11:49Lesezeit: 6 Min. Ein Börsenhändler an der amerikanischen Wall StreetBloombergIndexfonds dominieren inzwischen die Aktienmärkte.
Das verzerrt zunehmend die Kurse. Jüngstes Beispiel ist SpaceX. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Es ist die Börsennachricht der vergangenen Woche: Der Aktienkurs des Weltraumunternehmens SpaceX ist erstmals unter den Ausgabepreis gefallen.
Die Einzelheiten
Die einen sehen sich bestätigt, haben sie doch Elon Musk, dem Kopf des Unternehmens, nie wirklich über den Weg getraut. Die anderen sehen in all dem nur einen kurzfristigen Rückgang, der bald schon wieder überwunden sein wird. Optimisten gegen Skeptiker – so war es an der Börse schon immer, könnte man denken.
Tatsächlich sind die Vorgänge um SpaceX aber Ausdruck einer Veränderung, die nicht mehr viel mit der alten Börsennormalität zu tun hat. Sie zeigen, wie sehr die Kurse mittlerweile von einer Anlageart beeinflusst werden, die es früher so nicht gab. Es geht um Indexfonds, besser bekannt unter dem Kürzel ETF.
Sie bilden ein Börsenbarometer wie den Dax oder den amerikanischen S&P 500 eins zu eins nach. Das ist für den einzelnen Anleger grandios, schließlich kann er sein Geld auf diese Weise gut und günstig investieren. empfiehlt ihren Lesern häufig ETF.
Was Experten sagen
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Ein alter Grundsatz gilt nicht mehrUnd doch hat das, was für den Einzelnen gut ist, Auswirkungen, die auf einer höheren Ebene weniger erfreulich sind. Die Hinweise verdichten sich: Der alte Grundsatz, dass sich am Börsenkurs der tatsächliche Wert eines Unternehmens ablesen lässt, gilt nur noch mit Einschränkung.
Leicht zugespitzt formuliert: Wegen der Indexfonds spielen die Aktienkurse mehr und mehr verrückt. Das Beispiel SpaceX zeigt, wie weit das gehen kann. Im Vorfeld des Börsengangs im Juni drehte sich die Diskussion vor allem um einen Punkt: Elon Musk war es gelungen, für sein Unternehmen eine neue Regel durchzusetzen.
Viel früher als bislang üblich sollte SpaceX in wichtige Börsenbarometer wie den Nasdaq-100-Index aufgenommen werden. Das führt zwangsläufig zu Zuflüssen von Geldern aus ETF, die nicht die Wahl haben, ob sie eine Aktie kaufen oder nicht. Ist ein Unternehmen einmal in einen Index aufgenommen, müssen nämlich alle ETF, die den Index nachbilden, die Aktie entsprechend ihrer jeweiligen Gewichtung erwerben.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




