
Cyberangriff: KI von OpenAI hackt eigenständig Systeme einer anderen Firma
Cyberangriff : KI von OpenAI hackt eigenständig Systeme einer anderen Firma 22.07.2026, 04:42Lesezeit: 2 Min. OpenAI spricht von einem „beispiellosen Cyber-Zwischenfall“.dpaExperten warnen schon länger vor Künstlicher...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Cyberangriff : KI von OpenAI hackt eigenständig Systeme einer anderen Firma 22. 2026, 04:42Lesezeit: 2 Min. OpenAI spricht von einem „beispiellosen Cyber-Zwischenfall“.
dpaExperten warnen schon länger vor Künstlicher Intelligenz, die eigenständig Cyberangriffe verüben kann. Jetzt kam es tatsächlich dazu – weil Software von OpenAI in einem Test schummeln wollte. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Ein außergewöhnlicher Zwischenfall beim Testlauf neuer KI-Modelle des ChatGPT-Entwicklers OpenAI demonstriert das Risiko potenzieller Cyberattacken mit Künstlicher Intelligenz.
Die Einzelheiten
Die Software drang eigenständig in Computersysteme einer anderen KI-Firma ein und verhielt sich dabei wie ein gewiefter Hacker, wie aus einem Blogeintrag von OpenAI hervorgeht. Das betroffene Unternehmen Hugging Face, eine Plattform für KI-Anwendungen, berichtete bereits vergangene Woche von einem Cyberangriff mit Hilfe Künstlicher Intelligenz. Nun stellt sich heraus, dass dieser auf einen internen Versuch bei OpenAI zurückging, den die Software ungeplant zu weit trieb.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Software brach aus der Testumgebung ausOpenAI wollte laut dem Blogeintrag beim neuen Modell GPT-5. 6 Sol und einer noch unveröffentlichten künftigen Version die Fähigkeit ausloten, Sicherheitslücken für Cyberattacken auszunutzen.
Dafür sollte die Software Aufgaben eines Standard-Tests mit dem Namen ExploitGym lösen, der dafür oft in der Branche verwendet wird. Doch die KI-Modelle gingen viel weiter als erwartet, um die Aufgabe zu erfüllen. Zunächst brach die Software aus der Testumgebung aus, indem sie sich auf eigene Faust Zugang zum offenen Internet verschaffte – und zwar über eine bisher unentdeckt gebliebene Schwachstelle.
Was Experten sagen
Während sie eigenständig im Netz unterwegs waren, kamen die Modelle zu dem Schluss, dass es bei Hugging Face nützliche Daten und Lösungen für die ExploitGym-Aufgaben geben könnte. Deshalb habe die Software sich Zugang zu „geheimen Informationen“ auf der Plattform verschafft, mit denen sie beim ExploitGym-Test schummeln könnte, erläuterte OpenAI. Auch dafür setzte die OpenAI-Software unter anderem auf zuvor unentdeckte Sicherheitslücken – aber auch auf gestohlene Zugangsdaten.
Hugging Face zufolge führte der KI-Angreifer tausende Schritte aus und wechselte den Standort der digitalen Steuerzentrale der Attacke. OpenAI selbst sprach von einem „beispiellosen Cyber-Zwischenfall“. Vermehrt Warnungen vor KI-CyberangriffenExperten warnen schon lange vor Cyberattacken mit KI-Software.
In den vergangenen Monaten heizte vor allem ein neues Modell des OpenAI-Rivalen Anthropic die Debatte an. Die Software mit dem Namen Mythos entdeckte über Jahrzehnte unentdeckt gebliebene Sicherheitslücken bei viel genutzten Programmen und Online-Diensten. Die Schwachstellen konnten in der Folge gestopft werden.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




