
Deutsche Bahn bekommt Konkurrenz im Fernverkehr – von Flixtrain und Italo
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July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Bild vergrößern Foto: DER SPIEGEL; Wolfgang Filser / picture alliance; Jochen Tack / picture alliance; Markus Mainka / action press; Ardan Fuessman / picture alliance; Marco Provvisionato / IMAGO; Christian Charisius / dpa; IMAGO Fernverkehr mit Flixtrain und Italo Die Bahn bekommt Konkurrenz – von gleich zwei Zugbetreibern Lange dominierte die Deutsche Bahn den Fernverkehr. Jetzt will der italienische Wettbewerber Italo das Quasimonopol brechen, auch Flixtrain kündigt eine Offensive an. Auf der Schiene zeichnet sich ein Dreikampf ab.
Von David Böcking, Martin Hesse und Gerald Traufetter 22. 45 Uhr aus DER SPIEGEL 22/2026 Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. Die Bahnbranche ist in Aufruhr.
Vor drei Wochen hat Ex-Ferrari-Chef Luca Cordero di Montezemolo angekündigt, mit dem von ihm mitgegründeten Fernzugbetreiber Italo den deutschen Markt aufmischen zu wollen. Nun zeichnet sich auf der Schiene ein weiß-grün-blauer Dreikampf ab: zwischen dem Ex-Monopolisten Deutsche Bahn mit seinen weißen ICEs, seinem Herausforderer Flix, bekannt für seine hellgrüne Bus- und Zugflotte, und dem Newcomer Italo. Der ist in Italien mit Ferrari-roten Waggons unterwegs, will in Deutschland aber in Blau antreten.
DER SPIEGEL 22/2026 Urlaub in der KriseDer Irankrieg macht Fernreisen unsicher und erhöht die Treibstoffkosten. Günstig in die Ferien: Geht das in diesem Sommer noch? Lesen Sie unsere Titelgeschichte, weitere Hintergründe und Analysen im digitalen SPIEGEL.
Was Experten sagen
Zur Ausgabe Noch hat die Bahn im Fernverkehr einen Marktanteil von mehr als 90 Prozent, offiziell wünscht sich die Bundesregierung mehr Konkurrenz. Als Flixtrain im vergangenen Jahr bis zu 65 Hochgeschwindigkeitszüge des spanischen Produzenten Talgo für den Einsatz in Deutschland bestellte, lobte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) das als »starkes Signal für den Schienenmarkt«. Mehr zum Thema Bahnprojekt Italo: Ex-Ferrari-Boss will Hochgeschwindigkeitszüge in Deutschland betreiben Viermal mehr Züge ab 2028: Flixtrain plant Attacke auf die Deutsche Bahn Von David Böcking und Martin Hesse Verbindung bis München: Italienischer Hochgeschwindigkeitszug Frecciarossa soll in Deutschland fahren Zu Italo hält Schnieder sich bedeckt.
Offen bleibt, wie er und die Bundesnetzagentur als Wettbewerbshüterin sich das Spielfeld für die Rivalen vorstellen – von der Zuteilung der Kapazitäten über Trassenpreise und Ticketverkauf bis hin zur Nutzung der Bahnhöfe. Umso aggressiver bringen sich die Konkurrenten in Stellung. Auch Flixtrain greift anDie nächste Offensive kündigt nun Flixtrain an.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




