
Deutsche Bahn: Eröffnung der Bahnstrecke Nürnberg – Regensburg auf Ende Juli verschoben
Verzögerung bei der Deutschen Bahn Eröffnung der Bahnstrecke Nürnberg–Regensburg auf Ende Juli verschoben Bei einer wichtigen Korridorsanierung der Deutschen Bahn wird es erneut später. Nun betrifft es die Strecke...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Verzögerung bei der Deutschen Bahn Eröffnung der Bahnstrecke Nürnberg–Regensburg auf Ende Juli verschoben Bei einer wichtigen Korridorsanierung der Deutschen Bahn wird es erneut später. Nun betrifft es die Strecke Nürnberg–Regensburg. Grund dafür sei die Stellwerktechnik.
31 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Bauarbeiten an der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Regensburg: Verzögern sich Foto: Armin Weigel / dpa Die seit Februar für eine umfassende Modernisierung gesperrte Strecke Nürnberg–Regensburg kann nicht wie geplant am Freitag wieder in Betrieb gehen, teilte die Deutsche Bahn mit.
Die Einzelheiten
Neuer Eröffnungstermin ist demnach der 31. Grund dafür seien Verzögerungen bei der Sicherheitsüberprüfung der Stellwerktechnik. Der durchgehende Zugverkehr sei damit erst wieder zum Beginn der Sommerferien in Bayern möglich, hieß es vom bundeseigenen Konzern.
Der Ersatzverkehr mit Bussen und die Zugumleitungen blieben bis zur späteren Wiederinbetriebnahme bestehen. »Wir bitten in aller Form um Entschuldigung«»Wir bitten in aller Form um Entschuldigung«, teilte der für die Infrastrukturplanung verantwortliche Vorstand bei der Bahn-Infrastrukturgesellschaft InfraGo, Gerd-Dietrich Bolte, mit. »Gleichzeitig gilt: Sicherheit steht im Eisenbahnbetrieb an erster Stelle.
Wir werden mit den beteiligten Firmen alles daransetzen, die verbleibenden Arbeiten in Bayern schnellstmöglich zu erledigen. « Es ist in diesem Jahr bereits die zweite Verspätung bei den sogenannten Generalsanierungen, mit denen die Bahn bis Mitte der Dreißigerjahre mehr als 40 wichtige Verkehrskorridore umfassend sanieren will. Die Strecken werden dafür jeweils für mehrere Monate komplett gesperrt.
Was Experten sagen
Das Konzept ist insbesondere bei den Wettbewerbern der Bahn und Teilen der Politik unbeliebt, weil es etwa für den Güterverkehr lange Umwege vorsieht und auch für betroffene Fahrgäste in den Regionen eine große Belastung ist. Schon Hamburg–Berlin war verzögertIm Juni ging die Bahnstrecke Hamburg–Berlin mit sechswöchiger Verspätung wieder in Betrieb. Hier hatte im Frühjahr der Frost dafür gesorgt, dass Tiefbauarbeiten nicht durchgeführt werden konnten.
Die erste sogenannte Korridorsanierung der Bahn in Bayern zwischen Nürnberg und Regensburg läuft seit Februar. Statt viele Bauarbeiten im laufenden Betrieb einzeln über einen langen Zeitraum zu planen, sollte die viel befahrene Strecke während einer fünfmonatigen Vollsperrung somit umfangreich erneuert werden, sodass die Züge dort langfristig zuverlässiger fahren können – mit weniger Störungen und Verspätungen. Zusätzlich laufen an 20 Halten entlang der Strecke Bauarbeiten.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





