
Deutsche Politiker und das NSDAP-Archiv: »Es gab sofort einen Treffer«
Deutsche Politiker und NSDAP-Mitgliederkartei »Es gab sofort einen Treffer« Die Recherche in der NSDAP-Mitgliederkartei wühlt auch Politikerinnen und Politiker auf. Hier erzählen die Ex-Regierungsmitglieder Renate...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Deutsche Politiker und NSDAP-Mitgliederkartei »Es gab sofort einen Treffer« Die Recherche in der NSDAP-Mitgliederkartei wühlt auch Politikerinnen und Politiker auf. Hier erzählen die Ex-Regierungsmitglieder Renate Künast und Karl Lauterbach sowie Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow von ihren Familien. Von Anna Reimann, Christian Teevs und Severin Weiland 25.
17 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern 9.
Die Einzelheiten
Parteitag der NSDAP im September 1937 in Nürnberg: Männer des Reichsarbeitsdienstes proben auf der Zeppelinwiese das Fahnenschwingen Foto: akg-images / picture alliance Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. Der SPIEGEL hat Millionen Mitgliedskarten der NSDAP elektronisch aufbereitet.
Nicht nur Leserinnen und Leser suchen seitdem in dem Archiv nach Verwandten, die der Partei beigetreten waren. Auch deutsche Politikerinnen und Politiker, ob noch im Bundestag oder im Ruhestand, beschäftigt die Vergangenheit ihrer Familien. Der SPIEGEL hat eine Reihe von ihnen angefragt.
Manche fanden keine Angehörigen in der Kartei, andere schon, wollen aber Recherche und Ergebnisse nicht in den Medien verbreiten, unter anderem auch mit Rücksicht auf andere Familienmitglieder. Drei Politiker haben sich entschieden, über ihre Erfahrungen bei der Suche zu sprechen – die frühere Bundesverbraucherschutz- und Landwirtschaftsministerin Renate Künast (Grüne), der ehemalige Bundesgesundheitsminister und heutige SPD-Abgeordnete Karl Lauterbach sowie der Bundestagsvizepräsident und ehemalige Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke). »Es war kein Schock, aber es hat mich schon getroffen und beschäftigt mich seitdem«, sagt Renate Künast über das Ergebnis ihrer Suche.
Was Experten sagen
Die Grünenpolitikerin und Juristin, die seit dem Frühjahr 2025 nicht mehr dem Bundestag angehört, fand erst jetzt heraus, dass ihr Vater in der NSDAP war. Wir dokumentieren die vom SPIEGEL aufgezeichneten und von den Betroffenen autorisierten Stellungnahmen in Gänze. Renate Künast Diesen Artikel weiterlesen mit SPIEGEL+ Sie haben bereits ein Digital-Abo?
Zum Login SPIEGEL plus Nur für Neukunden € 1,– für 4 Wochen danach € 5,99 pro Woche Freier Zugriff auf alle S+-Artikel auf SPIEGEL. de und in der App Wöchentlich die digitale Ausgabe des SPIEGEL inkl. E-Paper (PDF), Digital-Archiv und S+-Newsletter Jederzeit kündigen Jetzt abonnieren SPIEGEL plus 52 Wochen 25 % sparen € 4,49 pro Woche für 52 Wochen danach € 5,99 pro Woche Freier Zugriff auf alle S+-Artikel auf SPIEGEL.
de und in der App Wöchentlich die digitale Ausgabe des SPIEGEL inkl. E-Paper (PDF), Digital-Archiv und S+-Newsletter 52 Wochen rabattierte Laufzeit Jetzt abonnieren Sie haben bereits ein Print-Abo?
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





