
Deutschland hat bislang 52.000 Opfer des NS-Regimes oder ihre Nachkommen eingebürgert
Wiedergutmachungseinbürgerung Deutschland hat bislang 52.000 Opfer des NS-Regimes oder ihre Nachkommen eingebürgert Opfer des Hitler-Regimes und deren Nachkommen können in Deutschland über ein erleichtertes Verfahren...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Wiedergutmachungseinbürgerung Deutschland hat bislang 52. 000 Opfer des NS-Regimes oder ihre Nachkommen eingebürgert Opfer des Hitler-Regimes und deren Nachkommen können in Deutschland über ein erleichtertes Verfahren eingebürgert werden. Viele haben davon schon Gebrauch gemacht, fast genauso viele warten auf die Einbürgerung.
05 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Seit 2021 können Menschen, denen aufgrund von NS-Unrecht die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen oder nicht erteilt wurde, diese wieder beantragen Foto: Fernando Gutierrez-Juarez / dpa / dpa-Zentralbild / picture alliance Deutschland hat seit 2021 mehr als 52.
Die Einzelheiten
000 Menschen eingebürgert, denen das Naziregime Unrecht getan hat. Laut dem Innenministerium liegt die Zahl der Menschen, die einen Antrag auf eine solche Wiedergutmachungseinbürgerung stellten, noch deutlich höher. Das geht aus Antworten des Ministeriums auf parlamentarische Fragen des Linkenabgeordnete Ferat Koçak hervor.
Menschen oder deren Angehörigen, denen aufgrund von NS-Unrecht die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen oder nicht erteilt wurde, konnten diese wieder beantragen. Fast doppelt so viele AnträgeDen Angaben des Innenministeriums zufolge wurden zwischen Anfang 2021 und Ende März dieses Jahres insgesamt 101. 180 Anträge auf Wiedergutmachungseinbürgerung von Betroffenen und ihren Nachkommen gestellt.
Die deutsche Staatsangehörigkeit erhielten auf dieser Rechtsgrundlage im gleichen Zeitraum 52. Abgelehnt wurden nur sehr wenige Anträge. Der Kreis der Anspruchsberechtigten war 2021 durch eine gesetzliche Änderung erweitert worden.
Was Experten sagen
Mehr zum Thema Statistisches Bundesamt: Zahl der Einbürgerungen erreicht Rekordwert Integration: Fast alle deutschen Neubürger wählen den Doppelpass Ausstieg aus den USA: »Get The Fuck Out« heißt die Reiseagentur für Amerikaner, die vor Trump fliehen Aus den Niederlanden berichtet Katrin Kuntz Den deutschen Pass erhalten können über diese Regelung Juden und andere Menschen, die im Zusammenhang mit Verfolgungsmaßnahmen aus politischen, rassistischen oder religiösen Gründen in der Zeit vom 30. Januar 1933 bis zum Kriegsende 1945 die deutsche Staatsangehörigkeit vor dem 26. Februar 1955 aufgegeben oder verloren haben.
Die Wiedergutmachungseinbürgerung gilt auch für diejenigen, die damals »von einem gesetzlichen Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit durch Eheschließung, Legitimation oder Sammeleinbürgerung deutscher Volkszugehöriger ausgeschlossen waren«. Ein Anrecht haben daneben auch Kinder einer Mutter, die vor ihrer Geburt ihre deutsche Staatsangehörigkeit durch Eheschließung mit einem nicht deutschen Ehegatten verloren hat, und Kinder deutscher unverheirateter Väter. Das Vierte Gesetz zur Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes war am 20.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





