
Die VW-Story Folge 4: Was der Lustreise-Skandal über VW offenlegt
Die VW-Story Folge 4 : Was der Lustreise-Skandal über VW offenlegt Von Christian Müßgens , Corinna Budras 21.05.2026, 09:09Lesezeit: 3 Min. Medienrummel in Braunschweig: Im Januar 2007 muss sich der frühere...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Die VW-Story Folge 4 : Was der Lustreise-Skandal über VW offenlegt Von Christian Müßgens , Corinna Budras 21. 2026, 09:09Lesezeit: 3 Min. Medienrummel in Braunschweig: Im Januar 2007 muss sich der frühere VW-Personalchef, Peter Hartz (Mitte), vor Gericht verantworten.
Picture AllianceVor mehr als zwanzig Jahren kommt in Wolfsburg eine Affäre ans Licht, die viel über das Geflecht aus Politik, Management und IG Metall aussagt – auch heute noch. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Wolfgang Kubicki ist wieder auf Mission. Jetzt soll der 74 Jahre alte Politiker die FDP der Bedeutungslosigkeit entreißen.
Die Einzelheiten
Mai will er sich auf dem Bundesparteitag zum Parteivorsitzenden wählen lassen. Den letzten Mitbewerber – den nordrhein-westfälischen FDP-Landeschef Henning Höne – hat er schon Tage vorher aus dem Rennen geworfen, indem er ihn auf seine Seite gezogen hat. Seitdem Kubicki an Ostern seine Kandidatur für das Spitzenamt bekannt gab, erfreuen sich die Freien Liberalen wieder größerer Aufmerksamkeit.
Weniger bekannt als seine politische Tätigkeit dürfte dagegen seine Arbeit als Strafverteidiger sein. Dabei hat auch die schon für Furore gesorgt. Das Enfant terrible des Berliner Politikbetriebs spielt deshalb eine zentrale Rolle in der vierten Folge der F.
-Podcastserie „Die VW-Story“. „Wie eine Erzählung aus einer anderen Welt“Mit dem Volkswagen-Konzern kommt Kubicki vor mehr als zwanzig Jahren als Verteidiger des ehemaligen Personalmanagers Klaus-Joachim Gebauer in Kontakt. Damals geht es um eine Affäre, die als „Lustreise-Skandal“ in die Geschichte eingegangen ist und die auch heute noch ein grelles Licht auf die delikaten Verstrickungen zwischen Politik, Gewerkschaften, Management und einer flamboyanten Eigentümerfamilie wirft.
Was Experten sagen
Wer die Hintergründe dieses Skandals kennt, versteht auch besser, wie der Dieselskandal entstehen konnte, der eine Dekade später ans Licht kommt. Mächtige Betriebsräte, allen voran der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Volkert, fuhren auf Kosten des Konzerns durch die Welt. Nicht nur, um sich über die Betriebsstätten und die Arbeitsbedingungen vor Ort zu informieren, wie im Jahr 2005 herauskam, sondern auch, um sich mit Prostituierten zu vergnügen.
Das System konnte gedeihen, weil der ehemalige VW-Manager und Politikberater Peter Hartz in guter Absicht die Arbeitnehmervertreter als Ko-Manager installieren wollte. Podcast-Serie „Die VW-Story“ Folge 1 Alles oder nichts Folge 2 Die Legende entsteht Folge 3 Der große Betrug Folge 4 Das Geflecht Hintergrund Eine Legende kämpft ums Überleben Lange begriff Hartz dabei nicht, dass er auf die schiefe Bahn der Korruption geraten war, wie es die F. -Autorin Inge Kloepfer beschreibt.
Hartz wurde damals in den Strudel strafrechtlicher Ermittlungen gezogen – nachdem Kubicki dem Fall eine entscheidende Wendung gegeben hatte. Sein Mandant Gebauer packte über die Machenschaften der VW-Granden aus und sorgte damit für einen öffentlichen Aufschrei.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





