
Diese Kryptowährung will sich jetzt gegen Quantencomputer schützen
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Bitcoin 1 Minute
Im Blockchain-Ökosystem sorgt eine wichtige Nachricht für Aufsehen. Startseite Aktuelle Artikel im Überblick Kryptowährungen Diese Kryptowährung rüstet sich bereits für QuantencomputerKampf um Sicherheit Diese Kryptowährung will sich jetzt gegen Quantencomputer schützenDie Sorge vor Quantencomputern wächst seit Jahren. Nun stellt eine große Kryptowährung konkrete Maßnahmen vor, um sich gegen die neue Technologie zu wappnen. von Josip Filipovic 10.
2026 Teilen Bitcoin-Kurs53. 89 % Bitcoin kaufen Beitragsbild: picture alliance | Quantencomputer gelten seit Langem als potenzielle Gefahr für Kryptowährungen Die Sorge vor den Auswirkungen leistungsfähiger Quantencomputer auf Kryptowährungen nimmt zu. Experten warnen seit Jahren davor, dass die Technologie eines Tages die kryptografischen Verfahren aushebeln könnte, auf denen Bitcoin und viele andere Blockchains basieren.
Marktdynamik
Noch ist unklar, wann dieser Zeitpunkt erreicht wird, doch entsprechende Prognosen werden immer häufiger diskutiert. Lest auch Neuer Bericht Gefahr durch Quantencomputer: Bitcoin hat nur “3 bis 5 Jahre Zeit” Mit Stellar hat nun ein großes Blockchain-Netzwerk einen konkreten Fahrplan vorgestellt, um sich auf dieses Szenario vorzubereiten. Die Stellar Development Foundation präsentierte ein mehrstufiges Konzept, das die Sicherheit des Netzwerks langfristig gewährleisten und schrittweise auf eine quantensichere Kryptografie umstellen soll.
Wie Stellar sich auf die Quantencomputer-Ära vorbereitet Nach Angaben der Stiftung bestehen zwei zentrale Risiken. Einerseits könnten Angreifer Signaturen von Validatoren fälschen und damit die Integrität des Netzwerks gefährden. Andererseits könnten leistungsfähige Quantencomputer private Schlüssel aus öffentlichen Schlüsseln ableiten und dadurch auf fremde Wallets zugreifen.
Letzteres gilt als die größere Herausforderung. Stellar sieht sich dabei in einer vergleichsweise günstigen Ausgangslage. Im Netzwerk sind Kontoadressen von den verwendeten Signaturschlüsseln getrennt.
Auswirkungen auf die Märkte
Nutzer könnten daher auf neue kryptografische Verfahren wechseln, ohne ihre Adresse oder ihre Guthaben verändern zu müssen. Das würde die Umstellung deutlich vereinfachen. Der Plan soll in mehreren Schritten umgesetzt werden.
Bereits 2026 will Stellar die Verifizierung quantensicherer Signaturen in seine Smart Contract-Infrastruktur integrieren. Ein Jahr später soll jedes Konto die Möglichkeit erhalten, zusätzliche quantensichere Signierer zu hinterlegen. Die vollständige Ablösung der heutigen Kryptografie soll erst erfolgen, wenn die Technologie ausreichend erprobt ist und die Community den Schritt mitträgt.
Laut Polymarket liegt die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin bis Ende 2027 geknackt wird, derzeit bei 20 Prozent / Quelle Polymarket Die Debatte betrifft nicht nur Stellar. Auch bei Bitcoin und Ethereum arbeiten Entwickler bereits an möglichen Lösungen. Hintergrund ist die wachsende Erwartung, dass leistungsfähige Quantencomputer früher verfügbar sein könnten als bislang angenommen.
Die Veränderung prägt weiterhin die Landschaft digitaler Vermögenswerte.




