
Dinslaken: Schulkinder sterben bei Autounfall – Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Autofahrerin
Unglück in Dinslaken Schulkinder sterben bei Autounfall – Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Autofahrerin Eine Frau fuhr mit ihrem Wagen in eine Gruppe von Schulkindern, zwei Zwölfjährige starben. Die Ermittler prüfen...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Unglück in Dinslaken Schulkinder sterben bei Autounfall – Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Autofahrerin Eine Frau fuhr mit ihrem Wagen in eine Gruppe von Schulkindern, zwei Zwölfjährige starben. Die Ermittler prüfen nun, ob die Fahrerin ohnmächtig war. 20 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Polizist an der Unfallstelle in Dinslaken Foto: Fabian Strauch / dpa Bei einem schweren Verkehrsunfall in Dinslaken kamen am Mittwoch zwei Zwölfjährige ums Leben. Nun hat die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen die Autofahrerin eröffnet, der Verdacht: fahrlässige Tötung.
Die Einzelheiten
Das teilt die zuständige Staatsanwaltschaft Duisburg mit. Die Frau habe bereits im Mai vergangenen Jahres wegen eines plötzlichen Ohnmachtsanfalls am Steuer einen Unfall verursacht. Danach sei ihr ein sogenannter Ereignisrekorder zur Aufzeichnung der Herzaktivität implantiert worden.
Dessen Daten würden nun ausgewertet, heißt es in der Mitteilung. Außerdem sei das Auto der Frau sichergestellt und ein Sachverständiger mit der Rekonstruktion des Unfalls beauftragt worden. Ein Ereignisrekorder ist ein Gerät, das die Herzaktivität kontinuierlich überwacht.
Solche Geräte werden implantiert, um plötzliche Ohnmachtsanfälle oder Aussetzer der Herztätigkeit zu erkennen, die bei einem Langzeit-EKG möglicherweise nicht auffallen. Bild vergrößern Menschen stellten am Unfallort in Dinslaken Kerzen für die Opfer auf Foto: Oliver Berg / dpa Dritter Junge verletztDie 47-Jährige war am Morgen kurz vor Schulbeginn mit ihrem Auto in eine Gruppe von drei zwölfjährigen Jungen gefahren – Schüler des Dinslakener Otto-Hahn-Gymnasiums, die auf Fahrrädern auf dem Weg zum Unterricht waren. Zwei der Zwölfjährigen wurden so schwer verletzt, dass sie später im Krankenhaus starben.
Was Experten sagen
Der Dritte erlitt leichte Verletzungen und musste nicht im Krankenhaus behandelt werden. Die 47-Jährige hatte nach dem Zusammenprall mit den Schülern mit ihrem Wagen noch drei weitere Autos gerammt und beschädigt. Sie wurde auch selbst schwer verletzt.
Die Frau sei aufgrund ihrer Verletzungen weiterhin im Krankenhaus und nicht vernehmungsfähig, heißt es nun von der Staatsanwaltschaft. Wie genau es zu dem Unfall kam, sei weiter Gegenstand der Ermittlungen. Trauer in DinslakenAm Gymnasium der drei verunglückten Jungen, an der Grundschule, vor der der Unfall passiert war, und in der ganzen Stadt herrscht große Betroffenheit.
Zahlreiche Menschen legten an der Unfallstelle Kerzen, Blumen und Teddybären ab, um ihre Trauer auszudrücken. An der Schule der Jungen seien Schulpsychologen und Notfallseelsorger im Einsatz. Besondere Zuwendung erhalte dabei die Klasse, die um ihre zwei Mitschüler trauert, sagte eine Sprecherin der Stadt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





