
Dänemark versus Donald Trump: Premierminister will jeden Zentimeter Nato-Gebiet verteidigen - auch Grönland
Nach Trump-Äußerung Dänemarks Premierminister will jeden Zentimeter Nato-Gebiet verteidigen - auch Grönland Der Nato-Gipfel in Ankara ist für Dänemark ein diplomatischer Kraftakt. Das Königreich will Donald Trump nicht...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Nach Trump-Äußerung Dänemarks Premierminister will jeden Zentimeter Nato-Gebiet verteidigen - auch Grönland Der Nato-Gipfel in Ankara ist für Dänemark ein diplomatischer Kraftakt. Das Königreich will Donald Trump nicht verärgern – und versucht gleichzeitig, in der Grönland-Frage hart zu bleiben. 53 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Marineboot vor Nuuk Foto: Alessandro Rampazzo / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten US-Präsident Donald Trump hält an seinen Besitzansprüchen auf das zum Königreich Dänemark gehörende Grönland fest.
Es bleibe dabei, dass die weltgrößte Insel von den Vereinigten Staaten und nicht von Dänemark kontrolliert werden sollte, sagte er beim Nato-Gipfel in Ankara bei einem Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan am Dienstag. Konkrete Handlungen drohte er aber nicht an. Der dänische Premier hat dennoch am Mittwochmorgen reagiert und erklärt, Dänemark werde jeden Zentimeter Nato-Gebiet verteidigen – Grönland inklusive.
Mehr zum Thema Strategisch wichtige Insel: Radioaktives Wasser, Asbest, rostige Ölfässer – das giftige Erbe der USA auf GrönlandVon Jan Petter und Sara Wess 5 Min Zur Merkliste hinzufügen 5 Min Zur Merkliste hinzufügen Bereits am Wochenende hatte ein hochrangiger US-Beamter klargemacht, dass eine Übernahme Grönlands aus Sicht der USA aktuell der einzige Weg sei, um den Sicherheitsrisiken rund um die Eisinsel langfristig zu begegnen. »Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass dies der beste Weg ist, den Verteidigungsbedarf der Nato in Bezug auf Grönland zu decken«, sagte er zu Journalisten. Zugleich sagte er, auch weitere Optionen würden geprüft.
Was Experten sagen
Wie diese aussehen könnten, ließ er offen. Der hochrangige Regierungsbeamter verwies darauf, dass es »rege Marineaktivitäten« in der Region rund um Grönland gebe und US-Präsident Donald Trump eine »dauerhafte« Lösung anstrebe. »Bislang sehen wir als einzige Lösung den Erwerb Grönlands durch die Vereinigten Staaten«, sagte der Beamte weiter.
Trumps unverhohlene Besitzansprüche haben Nato-Partner schockiertTrump hatte Anfang des Jahres offen mit einer Übernahme der strategisch wichtigen Arktisinsel gedroht – und damit nicht nur den Nato-Partner Dänemark brüskiert, sondern auch Zweifel an der Geschlossenheit der größten Militärallianz der Welt und der gegenseitigen Bündnistreue geweckt. Seine Begründung: Das zu Dänemark gehörende Territorium sei sonst nicht vor Russland und China sicher – und damit auch nicht die USA.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





