
Dokumentenaffäre: Trumps Ex-Berater Bolton will sich laut Medienberichten schuldig bekennen
Medienberichte Trumps Ex-Berater Bolton will sich in Dokumentenaffäre schuldig bekennen Hat der ehemalige Sicherheitsberater von Donald Trump illegal Geheimdokumente aufbewahrt? Laut US-Medienberichten will John Bolton...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Medienberichte Trumps Ex-Berater Bolton will sich in Dokumentenaffäre schuldig bekennen Hat der ehemalige Sicherheitsberater von Donald Trump illegal Geheimdokumente aufbewahrt? Laut US-Medienberichten will John Bolton diese Straftat vor Gericht einräumen. Bisher hatte er auf nicht schuldig plädiert.
35 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern John Bolton (Archivbild) Foto: Leah Millis / aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Der wegen unrechtmäßigen Umgangs mit vertraulichen Regierungsdokumenten angeklagte Ex-Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, will sich laut US-Medienberichten schuldig bekennen. Bei einer für den 26. Juni angesetzten Gerichtsanhörung werde Bolton ein Schuldbekenntnis ablegen und in die Zahlung einer Strafe von mehr als zwei Millionen Dollar (1,7 Millionen Euro) einwilligen, berichteten am Donnerstag mehrere Medien unter Berufung auf mit dem Fall vertraute Kreise.
Bolton würde damit einen Kursschwenk vollziehen. Im Oktober hatte der vom Trump-Berater zum Trump-Kritiker gewandelte Politveteran vor dem Bundesgericht im US-Bundesstaat Maryland auf nicht schuldig plädiert und alle 18 gegen ihn erhobenen Anklagepunkte zurückgewiesen. Inzwischen erzielte Bolton aber laut dem Fernsehsender CNN eine außergerichtliche Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft.
Was Experten sagen
Demnach wird sich der 77-Jährige in einem Anklagepunkt der illegalen Aufbewahrung von Geheimdokumenten schuldig bekennen. Dem Sender zufolge kann er für diesen Anklagepunkt eine maximale Haftstrafe von fünf Jahren erhalten. Es sei aber auch möglich, dass er einer Haftstrafe entgeht.
In der 18 Punkte umfassenden Anklage vom Oktober war der frühere Nationale Sicherheitsberater nicht nur der unangemessenen Aufbewahrung von Verschlusssachen beschuldigt worden, sondern auch der illegalen Weitergabe solcher Dokumente. In der Anklage hieß es, Bolton habe streng geheime Dokumente per E-Mail mit zwei »nicht autorisierten Individuen« geteilt. Dem US-Justizministerium zufolge enthielten die Dokumente »Informationen über künftige Anschläge, ausländische Gegner und außenpolitische Beziehungen«.
Die zwei »nicht autorisierten Individuen« wurden in der Anklage nicht identifiziert. Laut US-Medien soll es sich um Boltons Frau und seine Tochter handeln. Trump war selbst nach seiner ersten Amtszeit wegen der Lagerung geheimer Dokumente in seinem Privatanwesen im US-Bundesstaat Florida angeklagt worden.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





