
Donald Trump plant offenbar Entlassungswelle bei US-Geheimdiensten
»Wall Street Journal« Trump plant offenbar Entlassungswelle bei US-Geheimdiensten Die Behörden des US-Geheimdienstes werden kleiner: Noch vor Amtsantritt des neuen Koordinators Bill Pulte hat Trump ihn einem Bericht...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. »Wall Street Journal« Trump plant offenbar Entlassungswelle bei US-Geheimdiensten Die Behörden des US-Geheimdienstes werden kleiner: Noch vor Amtsantritt des neuen Koordinators Bill Pulte hat Trump ihn einem Bericht zufolge angewiesen, eine große Zahl von Mitarbeitern zu entlassen. 52 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern US-Präsident Donald Trump Foto: Daniel Torok / White House / ZUMA Press Wire / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich?
Die Einzelheiten
Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Auf die Geheimdienste der USA kommt offenbar eine groß angelegte Entlassungswelle zu. Dem »Wall Street Journal« zufolge hat US-Präsident Donald Trump den designierten kommissarischen Geheimdienstkoordinator Bill Pulte angewiesen, mit der Entlassung einer großen Zahl von Mitarbeitern zu beginnen.
Das Büro des Direktors der Nationalen Nachrichtendienste, das 18 Bundesbehörden und -einheiten beaufsichtigt, sei »unnötig und/oder zu groß«, sagte der Präsident demnach. »Ich hätte es gerne kleiner. Ich glaube, es gibt dort viele Leute, die da nichts zu suchen haben«, zitierte ihn die Zeitung.
Pulte soll das Amt am 30. Juni von der derzeitigen Amtsinhaberin Tulsi Gabbard übernehmen, ist jedoch nur für maximal 210 Tage als kommissarischer Direktor vorgesehen. Trump deutete am Donnerstag an, dass er den 38-jährigen Chef der Bundesbehörde für Wohnungsfinanzierung nicht als dauerhaften Direktor nominieren werde.
Was Experten sagen
Im Interview mit dem »Wall Street Journal« sagte er, Pultes zeitlich begrenzte Position sei ein Vorteil: Man sei weniger »gefesselt« und habe »mehr Macht«. Bild vergrößern Bill Pulte Foto: Bonnie Cash - via CNP / ZUMA Press Wire / IMAGO Der Präsident war zuvor bereits im Bildungsministerium ähnlich vorgegangen. Ministerin Linda McMahon hatte die Abteilung stark reduziert und einige Aufgaben an andere Bereiche abgegeben.
Pulte verfügt über keine Erfahrung im Sicherheitsbereich. Demokraten und einige Republikaner kritisieren die Ernennung scharf. Außenminister Marco Rubio erklärte bei einer Kongressanhörung am Mittwoch, er habe den Namen Pulte trotz seiner jahrelangen Tätigkeit im Geheimdienstausschuss des Senats noch nie gehört.
Mehr zum Thema Neuer US-Geheimdienstkoordinator: Der Mann, den sie »Little Trump« nennen Von Jonas Mielke Umstrittene Beförderung: Trump macht Bill Pulte zum vorläufigen Geheimdienstchef – sogar Republikaner sind besorgt »Der Typ schläft nicht«: So erklärt der US-Außenminister die Nickerchen seines Chefs Pulte hatte seine bisherige Position genutzt, um Ermittlungen wegen angeblichen Hypothekenbetrugs gegen mehrere vermeintliche Gegner Trumps voranzutreiben.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





