
E-Scooter-Unfälle: 38 Prozent mehr Crashs mit Verletzten in einem Jahr
E-Scooter-Unfälle: 38 Prozent mehr Crashs mit Verletzten in einem Jahr Die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Verletzten ist 2025 um 38 Prozent gestiegen. Falsche Fahrbahnnutzung und Alkohol zählen zu den häufigsten...
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Hier eine wichtige Meldung aus der KI-Welt: E-Scooter-Unfälle: 38 Prozent mehr Crashs mit Verletzten in einem Jahr Die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Verletzten ist 2025 um 38 Prozent gestiegen. Falsche Fahrbahnnutzung und Alkohol zählen zu den häufigsten Ursachen. vorlesen Druckansicht 2 Kommentare lesen Ein umgekippter Elektro-Tretroller in Bremen (Bild: Andreas Wilkens / heise Medien) 10:47 Uhr Lesezeit: 4 Min.
Autos Von Florian Pillau Anzeige Inhaltsverzeichnis E-Scooter-Unfälle: 38 Prozent mehr Crashs mit Verletzten in einem Jahr Kleine Räder, große Risiken Jung, urban, risikobereit Unfallforscher fordern strengere Regeln Die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden ist in Deutschland 2025 drastisch gestiegen und damit deutlich stärker als die allgemeinen Verkehrsunfallzahlen. Während jene nur um 2,3 Prozent zunahmen, schnellten die E-Scooter-Crashs um 38,1 Prozent nach oben. Waren es 2024 noch 11.
Technische Details
944, zählte das deutsche Statistikamt Destatis bereits 16. 496 E-Scooter-Unfälle mit Verletzten im Vorjahr. Ihr Anteil an allen Unfällen mit Personenschaden wuchs damit von 4,1 auf 5,5 Prozent.
Weiterlesen nach der Anzeige Den Zahlen von Destatis zufolge starben bei E-Scooter-Unfällen 38 Menschen, 1895 wurden schwer und 16. 82,4 Prozent der Verunglückten waren selbst auf dem E-Scooter unterwegs, 33 von ihnen kamen ums Leben. Die Zahl der Todesopfer auf diesen Elektrokleinstfahrzeugen steigt seit Jahren kontinuierlich: von 10 im Jahr 2022 über 21 (2023) und 27 (2024) auf nun 33.
Die häufigste Unfallursache ist mit 21,6 Prozent die falsche Benutzung von Fahrbahn oder Gehwegen. Obwohl die Fahrzeuge laut StVO vorhandene Radwege nutzen müssen und auf Gehwegen nichts zu suchen haben, ignorieren viele Nutzer diese Regel. Alkohol am Lenker ist mit 10,9 Prozent die zweithäufigste Ursache, deutlich mehr als bei Fahrradunfällen, die nur in 7,7 Prozent im Rausch gebaut wurden.
Branchenfolgen
An dritter Stelle folgt nicht angepasste Geschwindigkeit mit 8,4 Prozent. Auffällig ist die hohe Alleinunfallquote: 30,5 Prozent aller E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden ereigneten sich ohne Unfallgegner. Fast die Hälfte der 33 tödlich verunglückten Fahrenden starb bei solchen Alleinunfällen.
Laut einer Analyse der Björn Steiger Stiftung spielt Alkohol dabei eine „erhebliche“ Rolle: Rund 60 Prozent der Alleinunfälle seien auf Kontrollverlust durch Sturz oder Balanceverlust nach dem Genuss von Alkohol zurückzuführen. Videos by heise mehr Videos c't 3003 heise & ct Peertube Kleine Räder, große Risiken Die technischen Eigenheiten der Fahrzeuge tragen zur hohen Alleinunfallquote bei. E-Scooter sind zumeist mit 8-Zoll-Rädern ausgestattet, mit denen die E-Tretroller bereits bei Unebenheiten, Bordsteinkanten und Straßeneinbauten in Zustände unkontrollierbarer Fahrdynamik geraten können.
32 Prozent der schweren Alleinunfälle seien laut Steiger-Stiftung auf solche Hindernisse zurückzuführen gewesen. Schlechte Bodenbeschaffenheit durch Sand, Splitt oder gelöste Pflastersteine kommt als weiterer Faktor hinzu.
Die Entwicklung dürfte den Wettbewerb im KI-Bereich weiter anheizen.




