
Ebola-Ausbruch: Internationale Geldgeber investieren Millionensummen in Impfstoffe
Seltenes Bundibugyo-Virus in Afrika Internationale Geldgeber investieren Millionen in Ebolaimpfstoffe Die Zahl der Ebolainfizierten in Zentralafrika wächst. Im Kampf gegen die tödliche Krankheit bekommen Firmen und...
Russia — Trump and Putin will meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Seltenes Bundibugyo-Virus in Afrika Internationale Geldgeber investieren Millionen in Ebolaimpfstoffe Die Zahl der Ebolainfizierten in Zentralafrika wächst. Im Kampf gegen die tödliche Krankheit bekommen Firmen und Forscher nun Finanzhilfen, ein großer Betrag geht an den US-Hersteller Moderna. 41 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Sie erhalten mehr Inhalte von uns in Ihren Suchergebnissen. Weitere Infos SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Helfer in Schutzanzügen vor einem medizinischen Zentrum in der Demokratischen Republik Kongo: Aussicht auf Impfstoffe in »nicht allzu ferner Zukunft« Foto: Gradel Muyisa Mumbere / aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Der Ebolaausbruch in Zentralafrika weitet sich aus. Verantwortlich für den Ausbruch ist das bisher selten nachgewiesene Bundibugyo-Virus. Gegen diesen Erreger gibt es keinen Impfstoff.
Das soll sich möglichst schnell ändern: Die globale Gesundheitsorganisation CEPI wird mehr als 60 Millionen Dollar – umgerechnet rund 51,5 Millionen Euro – an den US-Pharmakonzern Moderna und zwei weitere Gruppen vergeben, um die Entwicklung von Impfstoffkandidaten zu beschleunigen. CEPI steht für Coalition for Epidemic Preparedness Innovations. Das ist eine Allianz zwischen Regierungen, der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der EU-Kommission, Unternehmen und privaten Geldgebern.
Was Experten sagen
CEPI-Leiter Richard Hatchett sagte der Nachrichtenagentur , es sei möglich, Impfstoffkandidaten gegen das Bundibugyo-Virus innerhalb weniger Monate für klinische Studien bereitzustellen. Die Aussicht auf Impfstoffe in »nicht allzu ferner Zukunft« sollte dazu beitragen, Gespräche darüber anzustoßen, wer Impfstoffe kaufen und eine etwaige Einführung finanzieren würde, sagte Hatchett. Der größte Teil der CEPI-Mittel – rund 50 Millionen Dollar – geht an Moderna.
Mit dem restlichen Geld unterstützt die Gesundheitsallianz zwei Impfstoffkandidaten der Universität Oxford und der International AIDS Vaccine Initiative. Unabhängig davon sagte die globale Impfstoffallianz Gavi 50 Millionen US-Dollar für die Ebola-Bekämpfung zu. Der Pandemiefonds der Weltbank kündigte Zuschüsse in Höhe von bis zu 220,6 Millionen US-Dollar an, umgerechnet rund 190 Millionen Euro.
Mehr zum Thema Als Arzt in Afrika: »Meine Ebola-Erkrankung war wie ein Münzwurf. Ich hatte Glück« Ein Interview von Marc Hasse und Alina Schadwinkel Fatale Sparmaßnahmen: Der Ebolaausbruch zeigt, wie falsch es ist, Entwicklungshilfe zu streichen Der SPIEGEL-Leitartikel von Muriel Kalisch, Nairobi Die WHO teilte am Dienstag mit, dass es in der Demokratischen Republik Kongo 116 Verdachtsfälle der Ebola-Variante Bundibugyo und 321 bestätigte Fälle gebe, darunter 41 Todesfälle.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





