
Ebola im Kongo: WHO warnt vor »blinden Flecken«
Neue Regionen im Kongo betroffen WHO warnt vor »blinden Flecken« bei Ebolaausbruch Im Kongo breitet sich Ebola immer weiter aus, die WHO schlägt Alarm. Weil die Überwachung schwierig ist, bleibt das ganze Ausmaß des...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Neue Regionen im Kongo betroffen WHO warnt vor »blinden Flecken« bei Ebolaausbruch Im Kongo breitet sich Ebola immer weiter aus, die WHO schlägt Alarm. Weil die Überwachung schwierig ist, bleibt das ganze Ausmaß des Ausbruchs bislang unklar. 36 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Desinfektion eines Hauses in Bunia, Kongo Foto: Benediction Murhabazi / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Das Ausmaß des Ebolaausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo wird größer – und könnte noch umfangreicher sein als bisher bekannt.
Das befürchtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Es seien immer mehr Regionen betroffen, und die Zahl der Fälle steige, sagte WHO-Experte Olivier le Polain. Er unterstützt in Beni in der Provinz Nordkivu die Lokalbehörden.
Andauernde Kämpfe und viele Menschen, die vertrieben werden sowie ein schwaches Gesundheitssystem – all das seien Herausforderungen, sagte le Polain. »Das ganze Ausmaß des Ausbruchs ist noch nicht klar«, sagte er. »In einigen besonders gefährdeten Gebieten gibt es nach wie vor viele blinde Flecken«, sagte le Polain.
Was Experten sagen
»Die Überwachung muss in diesen Gebieten unbedingt verstärkt werden. «Bis Donnerstag waren 676 Krankheitsfälle bestätigt worden, darunter 136 Todesfälle, wie le Polain sagte. »Fast jeden Tag sind neue Gesundheitszonen betroffen«, sagte er.
Der Großteil sei immer noch in der Provinz Ituri. Zwar beträfen die meisten Fälle in Nord- und Südkivu Menschen, die aus Ituri kamen, inzwischen gebe es aber dort auch vor Ort Ansteckungen. Mehr zum Thema Proteste gegen Quarantänezentrum: In Kenia gibt es kein Ebola.
Die USA könnten die Krankheit ins Land bringen Aus Nanyuki berichtet Muriel Kalisch Als Arzt in Afrika: »Meine Ebola-Erkrankung war wie ein Münzwurf. Ich hatte Glück« Ein Interview von Marc Hasse und Alina Schadwinkel Fatale Sparmaßnahmen: Der Ebolaausbruch zeigt, wie falsch es ist, Entwicklungshilfe zu streichen Der SPIEGEL-Leitartikel von Muriel Kalisch, Nairobi Die Sterblichkeitsrate bei diesem Ausbruch betrage knapp 17 Prozent, teilte die Gesundheitsbehörde Africa CDC mit. Bei früheren Ebola-Epidemien lag sie teils bei mehr als 50 Prozent.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





