
Ebola in Afrika: WHO: Fast 600 Verdachts- und mehr als 130 Todesfälle
Ebola in Afrika : WHO: Fast 600 Verdachts- und mehr als 130 Todesfälle 21.05.2026, 17:39Lesezeit: 3 Min. Medizinisches Fachpersonal mit mehreren Särgen am Rwampara-Krankenhaus im Osten der Demokratischen Republik Kongo...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Ebola in Afrika : WHO: Fast 600 Verdachts- und mehr als 130 Todesfälle 21. 2026, 17:39Lesezeit: 3 Min. Medizinisches Fachpersonal mit mehreren Särgen am Rwampara-Krankenhaus im Osten der Demokratischen Republik Kongo am DonnerstagAFPNach dem Ebola-Ausbruch steigen die Zahlen der Infizierten und Toten weiter.
Das Weiße Haus dementierte einen Bericht, wonach die USA die Aufnahme des in der Charité aufgenommenen Patienten abgelehnt haben sollen. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Ebola-Epidemie weitet sich aus: Im Kongo und in Uganda gibt es nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) fast 600 Verdachtsfälle und mehr als 130 vermutete Todesfälle, vor allem in der Demokratischen Republik Kongo. Einige Dutzend Fälle wurden bislang im Labor bestätigt.
Die Einzelheiten
Die WHO geht davon aus, dass die tatsächliche Zahl deutlich höher liegt, weil nicht alle Krankheitsfälle gemeldet werden. Nachdem ein mit Ebola infizierter US-amerikanischer Arzt zur Behandlung in die Berliner Charité gebracht worden war, trafen in der vergangenen Nacht auch seine Ehefrau und vier Kinder dort ein. Sie wurden in der Sonderisolierstation des Universitätsklinikums aufgenommen, wie das Bundesgesundheitsministerium in der Nacht mitteilte.
Hintergrund war ein entsprechendes Hilfeersuchen der US-Behörden. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Der Mann, ein Arzt, hatte sich im Osten der Demokratischen Republik Kongo mit dem Virus angesteckt.
Auch seine Familienmitglieder hatten sich den Angaben zufolge dort aufgehalten. Sie gelten als Kontaktpersonen des Infizierten. Sie seien zuletzt symptomfrei gewesen und negativ getestet worden, hieß es seitens des Ministeriums.
Was Experten sagen
Arzt aus den USA in „stabilem Zustand“Der Mann war bereits am frühen Mittwochmorgen in der geschützten Isolierstation der Charité aufgenommen worden. Dort ist seine Versorgung mittlerweile angelaufen. Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC befindet er sich in einem „stabilen Zustand“.
Das Weiße Haus dementierte einen Medienbericht, wonach die USA die Aufnahme des Mannes abgelehnt haben sollen. Die „Washington Post“ hatte zuvor berichtet, dem Infizierten sei der Rückflug in die USA nicht erlaubt worden, weshalb er schließlich nach Deutschland ausgeflogen worden sei. Seine Behandlung habe sich dadurch verzögert, schreibt das Blatt weiter.
Dieser Bericht sei „absolut falsch“, zitiert die „Washington Post“ nun einen Sprecher des Weißen Hauses. „Das oberste und einzige Anliegen der Trump-Regierung ist es, die Gesundheit und Sicherheit der amerikanischen Bürger zu gewährleisten“, sagte Sprecher Kush Desai demnach weiter. Die „Washington Post“ beruft sich bei ihren Recherchen auf fünf mit der Angelegenheit vertraute Personen, die nicht namentlich genannt werden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




