
Ebola: Zahl der Verdachtsfälle in der Demokratischen Republik Kongo steigt auf über 900
Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo Zahl der Verdachtsfälle in der Ebola-Region steigt auf über 900 In der Demokratischen Republik Kongo greift das Ebolavirus immer weiter um sich, die WHO veröffentlicht...
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo Zahl der Verdachtsfälle in der Ebola-Region steigt auf über 900 In der Demokratischen Republik Kongo greift das Ebolavirus immer weiter um sich, die WHO veröffentlicht alarmierende Zahlen. Probleme für die Helfer: Hitze, Rebellen und eine misstrauische Bevölkerung. 19 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Ein medizinischer Helfer an einem Ebola-Checkpoint in Mongbwalu, Demokratische Republik Kongo Foto: Gradel Muyisa Mumbere / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Unter schwersten Bedingungen kämpfen Helfer in der Demokratischen Republik Kongo gegen die weitere Ausbreitung des Ebolavirus.
Doch nachdem das gefährliche Virus offenbar über Wochen unbemerkt im Osten des Landes grassiert war, werden nun immer mehr Fälle gemeldet. Inzwischen seien mehr als 900 Verdachtsfälle registriert worden, teilte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Sonntag mit. Darunter seien 101 bestätigte Erkrankungen.
Erst am Freitag hatte die WHO das Risiko einer nationalen Ausbreitung des Virus im Kongo auf die Stufe »sehr hoch« angehoben. Für die Region gilt das Risiko als »hoch«, weltweit als »niedrig«. Aktuelle Opferzahlen lagen in der deutschen Nacht zu Montag noch nicht vor.
Was Experten sagen
Bis Freitag waren laut WHO im Kongo 82 Infektionen und sieben Todesfälle offiziell bestätigt. Zudem gebe es 177 ungeklärte Todesfälle, die mit dem Virus in Verbindung stehen könnten. Das Gesundheitsministerium der Demokratischen Republik Kongo meldete am Wochenende, dass mehr 200 Menschen an den Folgen des Virus verstorben seien.
Die Ausrüstung zum Nachweis des Virus ist in dem Land knapp, die Angaben gehen teils stark auseinander. Eine Eindämmung der Seuche gestaltet sich schwierig, da es für den aktuellen Virus-Stamm, Bundibugyo genannt, laut WHO weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine etablierte Behandlung gibt. (Mehr dazu hier im Video.
2026 Das Virus hat sich bereits über die Landesgrenzen hinaus ausgebreitet. Im Nachbarland Uganda stieg die Zahl der nachgewiesenen Fälle am Wochenende auf fünf. Auch internationale Helfer sind betroffen: Ein im Kongo als Arzt tätiger US-Bürger, der sich mit dem Virus infiziert hat, wird derzeit in der Berliner Charité behandelt.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





