
Ebolapatient laut Charité stark geschwächt, aber »nicht kritisch krank«
Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo Ebolapatient laut Charité stark geschwächt, aber »nicht kritisch krank« Der mit Ebola infizierte US-Arzt ist stabil, wie die Berliner Charité mitteilt. In Afrika gibt es...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo Ebolapatient laut Charité stark geschwächt, aber »nicht kritisch krank« Der mit Ebola infizierte US-Arzt ist stabil, wie die Berliner Charité mitteilt. In Afrika gibt es derweil ständig neue Fälle. Isolierstationen, Medikamente und Personal fehlen.
57 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (6 Minuten) 6 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Kinder des US-amerikanischen Ebolapatienten schauen zu ihrem Vater in die Isolierstation: Keine intensivmedizinischen Maßnahmen Foto: Universitätsmedizin Charité / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Noch ist unklar, wie groß der aktuelle Ebolaausbruch in Afrika tatsächlich ist. Die Zahl der Betroffenen in der Demokratischen Republik Kongo steigt täglich. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Freitagmittag bekannt gab, gibt es bisher fast 750 Verdachtsfälle und 177 mutmaßliche Todesfälle.
82 Ebolafälle sind demnach bislang bestätigt, mit sieben Todesfällen. In Uganda sei die Lage stabil, sagte der WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus weiter. Dort gab es zwei bestätigte Fälle; ein Mann starb.
Was Experten sagen
Verantwortlich für den Ausbruch ist ein vergleichsweise seltener Typ des Virus, Bundibugyo genannt. Bis heute gibt es weder zugelassene Impfstoffe noch Behandlungen dafür. Alle Ebolaviren werden durch Kontakt mit Blut und anderen Körperflüssigkeiten übertragen und können grippeähnliche Symptome, Erbrechen und Durchfall sowie schließlich innere und äußere Blutungen sowie Leber- und Nierenversagen verursachen.
In der Nacht zu Mittwoch war ein US-amerikanischer Arzt in der Berliner Charité aufgenommen worden. Er ist nach Angaben des Universitätsklinikums zwar sehr geschwächt, aber aktuell in keinem kritischen Zustand. »Bei dem Patienten wurde das Bundibugyo-Virus mit einem PCR-Test eindeutig nachgewiesen«, teilte die Charité mit.
Der Mann zeige deutliche Krankheitssymptome, benötige jedoch derzeit keine intensivmedizinischen Maßnahmen oder Organersatzverfahren. »Da sich der Verlauf der Erkrankung aber ändern kann, wird er weiterhin engmaschig überwacht und behandelt. « Die Ehefrau und die vier Kinder des Patienten, die als Hochrisikokontakte eingestuft werden, sind den Angaben zufolge aktuell symptomfrei und befinden sich in einem getrennten Teil der Station in Quarantäne.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




