
Ecuador: Mutmaßlicher Drogenboss an Flughafen erschossen
Am helllichten Tag Mutmaßlicher Drogenboss an Flughafen in Ecuador erschossen Seit Jahren eskaliert die Drogenkriminalität in Ecuador, statistisch wird jeden Tag ein Mensch ermordet. Die Todesumstände von Carlos...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Am helllichten Tag Mutmaßlicher Drogenboss an Flughafen in Ecuador erschossen Seit Jahren eskaliert die Drogenkriminalität in Ecuador, statistisch wird jeden Tag ein Mensch ermordet. Die Todesumstände von Carlos Suástegui schockieren aber selbst die Ecuadorianer. 13 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Militärangehörige am Flughafen von Guayaquil Foto: Marcos Pin / Am zweitgrößten Flughafen von Ecuador ist ein mutmaßlicher Drogenboss erschossen worden. Bei dem Opfer handelt es sich nach Angaben von Innenminister John Reimberg um Carlos Suástegui, er soll Anführer der Gang Las Aguilas gewesen sein.
Die Einzelheiten
Videos der Tat am Flughafen von Guayaquil zeigen, wie zwei junge Männer vor der Ankunftshalle warten und Plüschtiere sowie Blumen tragen. Einer der beiden zieht plötzlich eine Waffe hinter einem Plüschtier hervor und eröffnet das Feuer. Die Polizei nahm nach Angaben des Innenministers zwei verdächtige Jugendliche fest, zwei Schusswaffen wurden beschlagnahmt.
»Wir haben acht oder zehn Schüsse gehört, wir hatten Angst«, schilderte ein Zeuge dem Fernsehsender TC. Der Flughafen sei zeitweise geräumt worden. Ermittlungen unter anderem wegen MordesSuástegui galt als gefährlicher Krimineller.
Gegen ihn wurde wegen Mordes, illegalen Waffenbesitzes und Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt. 2024 erklärte Ecuadors Präsident Daniel Noboa die Gang Las Aguilas zur Terrororganisation. Nur einen Tag vor dem tödlichen Angriff auf den Drogenboss hatte Noboa wegen eines starken Anstiegs der Gewalt den Ausnahmezustand in zehn der 24 Provinzen des Landes verhängt.
Was Experten sagen
Ecuador gilt wegen erbitterter Kämpfe zwischen Drogenbanden inzwischen als gewalttätigstes Land Südamerikas . Nach Angaben des Innenministeriums in Quito wurde im vergangenen Jahr jede Stunde ein Mord begangen. Laut einem Bericht der hat Ecuador eine der höchsten Mordraten in der westlichen Hemisphäre.
Und obwohl Guayaquil, die größte Stadt des Landes, regelmäßiger Schauplatz von Drogen- und Ganggewalt ist, schockierte der Mord an Suástegui am helllichten Tag die Menschen. Mehr zum Thema Nach der Maduro-Entführung: Kolumbiens neue Kokainkrise Aus Cúcuta/Kolumbien berichtet Jens Glüsing Organisiertes Verbrechen in Lateinamerika: Im Würgegriff der Rauschgiftmafia Von Jens Glüsing, Rio de Janeiro Ecuador liegt zwischen den größten Kokainproduzenten Kolumbien und Peru und ist ein wichtiges Transitland für den Drogenschmuggel. Um der Lage Herr zu werden, verkündete Präsident Noboa bereits den nationalen Notstand.
Bisher ohne nennenswerten Erfolg.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





