
Eigenanteil: Pflege im Heim wird für Bewohner erneut erheblich teurer
Gestiegene Eigenanteile Pflege im Heim wird für Bewohner erneut deutlich teurer Wer in einem Heim gepflegt wird, muss meist mehr bezahlen. Im Schnitt sind die monatlichen Eigenanteile im ersten Jahr in der Einrichtung...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Gestiegene Eigenanteile Pflege im Heim wird für Bewohner erneut deutlich teurer Wer in einem Heim gepflegt wird, muss meist mehr bezahlen. Im Schnitt sind die monatlichen Eigenanteile im ersten Jahr in der Einrichtung auf 3364 Euro geklettert. Je nach Bundesland gibt es große Unterschiede.
08 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Pflegerin und Bewohnerin eines Heims in Filderstadt Foto: Marijan Murat / dpa Die Pflege im Heim wird für Bewohnerinnen und Bewohner wegen selbst zu bezahlender Anteile immer teurer.
Die Einzelheiten
Juli waren im ersten Jahr im Heim im bundesweiten Schnitt 3364 Euro im Monat aus eigener Tasche fällig – monatlich 119 Euro mehr als zu Jahresbeginn und 256 Euro mehr als zum 1. Juli 2025, wie eine Auswertung des Verbands der Ersatzkassen ergab. Die Koalition arbeitet zwar gerade an einer Pflegereform.
Diese zielt tendenziell allerdings darauf ab, staatliche Entlastungen abzuschwächen – könnte die von den Pflegebedürftigen selbst zu zahlenden Summen also noch erhöhen. Regional gibt es große Unterschiede. Im Ländervergleich am teuersten war die Pflege im ersten Jahr im Heim in Bremen mit nun durchschnittlich 3761 Euro und im Saarland mit 3695 Euro pro Monat.
Nur in Sachsen-Anhalt lag die Belastung mit im Schnitt 2891 Euro im ersten Heimjahr unter der Schwelle von 3000 Euro. In den Summen ist zum einen der Eigenanteil nur für die reine Pflege und Betreuung enthalten. Denn die Pflegeversicherung trägt, anders als die Krankenversicherung, nur einen Teil der Kosten.
Was Experten sagen
Im Heim kommen dann noch Zahlungen der Bewohnerinnen und Bewohner für Unterkunft und Verpflegung, Investitionen in die Einrichtungen und Umlagen für Ausbildungskosten hinzu. Vor allem Personalkosten steigenKostentreiber sind primär die Personalausgaben für dringend benötigte Pflegekräfte. Seit 2022 können Heime nur noch Verträge mit den Pflegekassen schließen, wenn sie nach Tarif oder ähnlich bezahlen.
Und das schlägt dann auf den Eigenanteil nur für die reine Pflege durch: Der Ausgangswert, von dem aus die jeweiligen konkreten Zahlungen der Pflegebedürftigen in den Heimen ermittelt wird, stieg im Bundesschnitt über die Marke von 2000 Euro auf nun 2088 Euro im Monat. Das waren monatlich 226 Euro mehr als im Juli 2025. Teurer geworden sind auch Unterkunft und Verpflegung.
Dafür fällig werden inzwischen im Schnitt 1086 Euro pro Monat und damit 50 Euro mehr als zum 1.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





