
Einrücken in Pilotzonen: Der erste Test für Trumps Südlibanon-Abkommen
Einrücken in Pilotzonen : Der erste Test für Trumps Südlibanon-Abkommen Von Sofia Dreisbach , Christoph Ehrhardt , Christian Meier 22.07.2026, 16:00Lesezeit: 4 Min. Libanons Ministerpräsident Nawaf Salam am 22. Juli in...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Einrücken in Pilotzonen : Der erste Test für Trumps Südlibanon-Abkommen Von Sofia Dreisbach , Christoph Ehrhardt , Christian Meier 22. 2026, 16:00Lesezeit: 4 Min. Libanons Ministerpräsident Nawaf Salam am 22.
Juli in Zawtar al-GharbiyaAPDie libanesische Armee rückt in die „Pilotzonen“ im Süden des Landes ein. Die großen Hürden auf dem Weg zur Lösung des Konflikts stehen aber noch bevor. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Regierung in Beirut konnte einen bescheidenen Akt des Triumphes begehen.
Die Einzelheiten
Ministerpräsident Nawaf Salam pflanzte eine etwa mannshohe libanesische Flagge an den Straßenrand der Ortschaft Zawtar al-Gharbiya. Von dort hatte sich zuvor die israelische Armee zurückgezogen. Das Testprogramm, das den Boden für den vollständigen israelischen Abzug aus dem Süden Libanons bereiten soll, begann allerdings mit Schwierigkeiten.
Libanesische Soldaten, die am Dienstag in zwei „Pilotzonen“ einrückten, wurden in einem Fall wieder vertrieben. In Zawtar al-Gharbiya hätten israelische Soldaten in die Nähe der einrückenden libanesischen Truppen gefeuert, teilte die libanesische Armee mit. In Israel war von „Warnschüssen“ die Rede.
Diese seien abgegeben worden, nachdem libanesische Soldaten und ein Fahrzeug etwa 150 Meter auf Gebiet vorgerückt seien, das weiterhin unter israelischer Kontrolle stehe. Das habe der „Vereinbarung zwischen den Parteien“ widersprochen, teilte die israelische Armee mit. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen Durch amerikanische Vermittlung hatten Israel und Libanon Ende Juni ein Abkommen geschlossen, das den Konflikt im Süden Libanons beenden soll. Die maßgeblich daran beteiligte Hizbullah-Miliz ist an der Vereinbarung jedoch nicht beteiligt. Dem „Trilateralen Rahmenabkommen“ zufolge soll die libanesische Armee schrittweise nach Südlibanon einrücken, die Hizbullah soll dort entwaffnet werden.
Einhergehend damit soll die israelische Armee sich zurückziehen. Nur ein Teil war von der israelischen Armee besetztDie Details dieses Mechanismus wurden jedoch nicht geregelt. Vertreter Israels kündigen seither immer wieder an, die Armee werde noch lange in der „Sicherheitszone“ bleiben, die mehrere Kilometer tief in libanesisches Gebiet reicht.
Die Hizbullah wiederum weist die Idee ihrer Entwaffnung zurück und wirft der Regierung in Beirut Verrat vor. In dem Abkommen wurden zwei Pilotzonen definiert, in welche die libanesische Armee als Erstes einrücken soll. Allerdings lag nur die Hälfte von ihnen in dem von der israelischen Armee besetzten Gebiet.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




